Ein paar allgemeine Fragen

...aber legal und anständig ist!
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HGW
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Beitrag von HGW »

Ansonsten ist das vermehrte Auftreten der Automaten speziell in SUV´s oder größeren Limousienen einfach dem Kompfortbedürfniss der jeweiligen Zielgruppe geschuldet.
Das stimmt, wenn man unter "SUV" Autos in der Klasse des Explorer versteht. Solche Autos (wie auch Mercedes M, BMW X5, Audi Q5) spielen heute alle in der Klasse Grundpreis ca. 60.000 Euro, der durch Ausstattung in der Regel zwischen 80 und 120 TEUR landet.

Wer sich diese Autos als Neuwagen leisten kann, befindet sich exakt in der gleichen Zielgruppe wie Fahrer der oberen Mittelklasse im Premiumsegment. Von denen fährt niemand mit seinem SUV ins Gelände. Es wird einem ja jede Schramme am Ende des Leasingvertrages abgezogen ;)

Kurzum: In der Klasse fährt so gut wie jeder Automatik.
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Muex
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Beitrag von Muex »

Ich denke, dass auch die Geschwindigkeits-Regelanlage hier eine Rolle spielt. In den USA die langen Passstrecken rauf und runter, würde bei Schaltgetriebe immer wieder ein erneutes Einschalten der Anlage bedeuten.
Also doch reiner kompfort.
Ich glaube nicht das Schaltgetriebe robuster sind wie Automaten. Schaut euch mal den Bussektor an. Hier wurden fast alle Schalter gegen Automaten ausgetauscht. Hier wurde Haltbarkeit mit Kompfort vereint.
Naja, zugegebener Massen, hat man wohl beim Explorer bei der Haltbarkeit etwas gespart.
Sollte jemand ein ZF Getriebe verbaut haben, wird es wohl genauso lange halten wie der Rest vom Wagen.
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HGW
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Beitrag von HGW »

Sollte jemand ein ZF Getriebe verbaut haben, wird es wohl genauso lange halten wie der Rest vom Wagen.
Ein schöner Gedanke - die Realität sieht leider anders aus, insbesondere im SUV-Bereich, was man so hört. Beim X5 rauchen die ZF-Automaten auch nicht seltener ab.

Schau mal hier: http://www.motor-talk.de/forum/automati ... tml?page=1
Zuletzt geändert von HGW am 01.02.2010 18:10, insgesamt 1-mal geändert.
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CHP-Cobra
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Beitrag von CHP-Cobra »

Naja,

das mit der Automatik ist keine Erfindung bei den sogenannten SUV.
Das hats auch schon und das in grosser Zahl, bei einem Fahrzeug gegeben, das garantiert unverdächtig ist als weichgespült betrachtet zu werden.

Der Jeep CJ ist sehr oft mit Automatik gebaut und verkauft worden.
Und das ist bestimmt kein komfortables Auto, wie ich aus eigener Erfahrung weiss. (hier TF999 von Chrysler)
Ich bin den 6 Jahre gefahren.

Mit einer der Gründe ist mit Sicherheit, das früher die Schaltgetriebe einfach nicht so gut mit den enormen Drehmomenten der grossen Ami Motoren zurecht gekommen sind (speziell die Kupplungen).
Da waren die Automaten härter im nehmen.

Auch andere Hersteller haben Automaten eingesetzt, wie z.B. IHC
Mein Scout hat ebenfalls eine Chrysler Automatik verbaut (TF727)

Gruss
Eddi
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Muex
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Beitrag von Muex »

Naja, die sind sich ja noch nicht mal sicher ob GM oder ZF verbaut ist.
Ausserdem sind mit Sicherheit viele BMWler von der Lebensfüllung überzeugt, welche aber immer nur ein Traum bleiben wird. Wenn das Öl auch nach 150000 km nicht gewechselt wird, ja da bleibt doch nur der Tot. Aber du hast sicherlich recht. Wenn ich will bekomme ich jedes Getriebe klein.
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Sam 64
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Beitrag von Sam 64 »

Zur Haltbarkeit kann ich nur sagen, daß ich immer noch das erste Getriebe drin hab und es immer noch keine Mucken macht. Manche Schaltgetriebe vorher haben schon bei der Hälfte der Laufleistung schlapp gemacht. :wink:
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HGW
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Beitrag von HGW »

Naja, die sind sich ja noch nicht mal sicher ob GM oder ZF verbaut ist.
Meines Wissens sind die GM-Getriebe nur bei den Dieseln bis zu einem bestimmten Baujahr verbaut worden,
Jedenfalls sind die BMW-Foren voll mit Automatikproblemen - ich sehe da nur wenige Unterschiede.

Wahr ist aber auch, dass Ford auch stabilere Getriebe baut als die Automaten des Explorer, z.B. die des Expedition ;)
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Muex
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Beitrag von Muex »

Hi Sam,
du und dein Getriebe. Ihr beiden seid ja eh ne Ausnahme.
:P
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homerbundy
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Beitrag von homerbundy »

Bei den 5 Explorern die ich bis jetzt hatte/habe, ist auch überall noch das erste Automatikgetriebe drin. Lediglich bei einem musste einmal der Fliehkraftregler gewechselt werden.

Ich war früher auch ein ganz vehementer Verfechter von Schaltgetrieben. Automatik passte für mich nur in Hutträger-, Frauen- und Behindertenfahrzeuge, obwohl ich damals schon einige grosse Chevy's in den USA gefahren hatte und die als sehr komfortabel empfand.

Aber doch nicht in Europa! Da wollte ich "Herr des Gangwechsels" sein und mich nicht von einer leistungsvernichtenden, unzuverlässigen und nicht zu reparierenden Technik bevormunden lassen. :lol:
Ausserdem stand ja in allen technischen Daten meiner Fahrzeuge (oder derer, die mich interessierten), dass die V-Max mit Automatik 2-3km/h langsamer war und man mit Automatik ein paar Zehntel-Sekunden länger von 0-100km/h brauchte.
Unakzeptabel, unsportlich, unmännlich! :x

Irgendwann musste ich mir dann einmal einen alten Buick kaufen - ja, das musste sein. Der sah zwar zwischen meinem Audi 200 Turboquattro und dem Porsche 928 Strosek ein bisschen komisch aus, aber innerhalb weniger Wochen war das Ding zu meinem bevorzugten Alltagsauto geworden. Warum? Weil der im Gegensatz zu den beiden anderen eben Automatik hatte.´

Damals, Ende der 80er, gab es in Europa noch viele Tempolimits und auch oft Staus - besonders in der Stadt. Kaum jemals konnte man von einer roten Ampel bis zu nächsten ausprobieren, ob man tatsächlich in 8.9 Sekunden von 0-100km/h beschleunigen konnte, oder ob es doch eher die 9.1 Sek. gewesen wären, wie mit Automatik.

Die einzige Freude die's gab war, dass man in der Stadt immer eifrig im Stau auf der Kupplung herumtreten und im Getriebe herumrühren durfte. Es gab' kaum Strecken, wo man einmal sein Fahrzeug voll ausfahren konnte um wirklich auszuloten, ob man noch die 3kmh mehr an V-Max rausholen konnte, die einem das Schaltgetriebe gegenüber der Automatik offerierte.

Inzwischen hat sich das ja womöglich alles geändert.

Ein interessantes Erlebnis kam dann auch noch dazu. Nachdem mir mein 928er Strosek (ein "S" mit 310 PS) in der Erhaltung zu teuer geworden war und ich ihn verkauft hatte, tauschte ich nur wenige Wochen später einen uralten 928er (ohne "S", nur 240PS) mit Automatik ein.

Der neue Besitzer meines "S" und ich trafen uns dann einmal bei einem Porsche-Kundenevent und nutzten die Gelegenheit, um dort ein bisschen das Gewicht unserer Gasfüsse zu testen - also Beschleunigungsrennen über 400m, Slalom, etc.

Und - oh Wunder - mein 240PS Rollstuhlersatz mit Automatik fuhr Kreise um den supersportlichen, handgeschalteten "S" mit zusätzlich noch 70 PS mehr unter der schmalen Haube. Anschliessend kaufte ich mir einen Hut. :lol:
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CHP-Cobra
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Beitrag von CHP-Cobra »

Seit ich meinen ersten Ami gekauft habe (Ende der 80er) bin ich auch ein überzeugter Automatik Fahrer.
Bei kleinen Motoren mit wenig Drehmoment allerdings lieber ein Schalter, da schluckt die Automatik wirklich zuviel Leistung.

Was auch die Meisten vergessen :

Eine Automatik mit Kickdown gefahren und ausgedreht hängt das gleiche Fahrzeug mit Schaltgetriebe bei der Zwischenbeschleunigung immer ab.

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homerbundy
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Beitrag von homerbundy »

CHP-Cobra hat geschrieben: Bei kleinen Motoren mit wenig Drehmoment allerdings lieber ein Schalter, da schluckt die Automatik wirklich zuviel Leistung.
Würde ich im Prinzip auch so sehen. Allerdings hat Frau Homerbundy einen 04er Kia Rio mit 1600cm³ und ca. 70 PS in die Ehe eingebracht und das Ding geht mit Automatik auch bestens.

Mir wär Schaltgetriebe inzwischen generell einfach zu blöd. Wenn ich schon tausende für einen fahrbaren Untersatz ausgebe, dann soll das Ding auch die Arbeit verrichten und mich nicht mit unnötiger Herumrührerei an einem Stöckchen belästigen.

Aber vielleicht bin ich ja einfach schon zu sehr "amerikanisiert". Bei uns hier in der Gegend kommt man auf der Stadtautobahn selten über 140kmh - meistens eher so um die 120kmh und rote Ampeln gibt's auch immer wieder. Dafür reicht eine Automatik ganz gut.
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Wolfgang G.
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Autoauswahl

Beitrag von Wolfgang G. »

Ich denke immer noch,der Themenstarter release sollte schon gewisse Grundvorstellungen haben.
Wenn da nichts kommt ,wird das eine Diskussion um Alles und Nichts.
Wenig zielfuehrend.
Wolfgang
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Reiner
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Beitrag von Reiner »

Hallo!
Grundvorstellungen sind ja schon da:

Also mein nächster wird wohl ein Explorer werden und mein Limit wird bei knapp 4000 liegen.....


......dann ist meine Fahrleistung wohl bei mindestens 20t km. Also sollte es kein reiner Benziner sein. Und es muss eine Grüne Plakette sein.....

Release!Also mit 4000€,und deinen Ansprüchen wirst du nicht sehr weit kommen.Bei 20000 Kilometern Jahresfahrleistung wirst du einen EX mit dem SOHC-Motor und einer Gasanlage brauchen.Für ein halbwegs vernünftiges Fahrzeug ohne Reparaturstau solltest du da doch schon so 6-7000€ einplanen.Und immer noch was auf dem Konto,für außerplanmäßige Arbeiten.Aber zu dem Kurs wirst du auf jeden Fall keinen gleichwertigen Diesel-Geländewagen mit grüner Plakette bekommen :wink:

Gruß-Reiner
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release
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Re: Autoauswahl

Beitrag von release »

Wolfgang G. hat geschrieben:Ich denke immer noch,der Themenstarter release sollte schon gewisse Grundvorstellungen haben.
Wenn da nichts kommt ,wird das eine Diskussion um Alles und Nichts.
Wenig zielfuehrend.
Wolfgang
Die Grundvorstellungen sind längst da, doch da mir das immer wieder aufgefallen ist wollte ich es halt mal erfahren woher das kommt.
BTW Ich überlege derzeit noch mir den Wagen nicht doch über eine freundin in den USA zu importieren.
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Reiner
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Import

Beitrag von Reiner »

Hallo Patrick!
Deine Überlegung,in der Preisklasse einen Explorer zu importieren,ist sehr irrational.Da gehen dann ja schon mindestens 2000€ für Verschiffung,Transport und die Umrüstung bei drauf :wink:

Gruß-Reiner
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