Eigentlich ja verrückt.....

...aber legal und anständig ist!
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Kölner77
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Eigentlich ja verrückt.....

Beitrag von Kölner77 »

Hallo zusammen,
ich möchte mal meine hier erlesenen Erfahrungen aus diesem wunderbaren Forum zusammen tragen. :)
Ich/Wir interessieren uns für ein Auto was im Schnitt 15 Jahre auf dem Buckel hat.
Was zwischen 13 bis 18 Liter Benzin verbraucht ( wenn nicht sogar mehr :P )
Wo man sagen kann das nach ca. 150.000Km das Automatikgetiebe überholt bzw. ausgetauscht werden muß.
Wo es Probleme mit den Steuerketten gibt wofür der Motor ausgebaut werden muß um diese wieder instand zu setzten.
Welches nur bestimmte Öle im Getriebe, Vorder,- und Hinterachsdifferenzial braucht.
Sich so gut wie keine Fordwerkstatt mit auskennt, und an diversen Stellen sich Rost bildet dem man mit einer guten Konservierung vorbeugen, bzw. eingrenzen kann.
Eigentlich ja na ganz schön verrückte Angelegenheit. :D :D

Trotz alledem muß ich euch sagen das ich dieses Auto liebe und ich kann es kaum erwarten mir endlich einen zu zulegen!
Explorer for ever!
Gruß aus dem nördlichsten Vorort von Köln
Ingo

-Ford Explorer U2, 152KW, 207Ps,SOHC
-Prins VSI 2.0 Anlage

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us-car-fan
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Beitrag von us-car-fan »

Stimmt......wobei, bei verhaltener Fahrweise kommt man immer mit ca. 14 Litern hin, wenn nix kaputt ist.....und: alles KANN passieren, nichts muss! Meinen alten Explorer bin ich einfach gefahren bis 230.000 km, ohne Getriebeöl zu wechseln und ohne Steuerkettenprobleme.....kann auch vorkommen... 8)
98er XP2 Black Edition aus 1. Hand, Nr. 164 von 700, 60.000 km ;-) (Stand August 2012)
Alterspinner

Beitrag von Alterspinner »

man sicherlich auch einen Wagen kaputt reparieren...

und manche Menschen steigen täglich ein und fahren sorglos umher...

ohne sich um die Wartung zu kümmern.. kann auch gut gehen.. tut es meißt auch
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HGW
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Beitrag von HGW »

Diese Auflistung...
ch/Wir interessieren uns für ein Auto was im Schnitt 15 Jahre auf dem Buckel hat.
Was zwischen 13 bis 18 Liter Benzin verbraucht ( wenn nicht sogar mehr Razz )
Wo man sagen kann das nach ca. 150.000Km das Automatikgetiebe überholt bzw. ausgetauscht werden muß.
Wo es Probleme mit den Steuerketten gibt wofür der Motor ausgebaut werden muß um diese wieder instand zu setzten.
Welches nur bestimmte Öle im Getriebe, Vorder,- und Hinterachsdifferenzial braucht.
Sich so gut wie keine Fordwerkstatt mit auskennt, und an diversen Stellen sich Rost bildet dem man mit einer guten Konservierung vorbeugen, bzw. eingrenzen kann.
ist für ein 15 Jahre altes Auto, das hierzulande mal zur SUV-Oberklasse gehört hat, überhaupt nicht ungewöhnlich und auch nicht absonderlich üppig. Wenn ich eine Liste aufstelle für meinen verflossenen Jaguar XJ40 oder meinen BMW 740, ist die Liste an "serienmäßigen Problemen" deutlich länger und weitaus teurer!

Beispiel für typische Probleme am BMW E38 (gleiche Gewichtsklasse)
* Fahrwerk vorne und hinten regelmäßig zu erneuern (ca. 4000 EUR)
* Tank durchgerostet (ca. 1200 EUR)
* Diverse Steuergeräte (ABS-Steuergerät kostet 1.200 EUR!)
* Kurzschlüsse im el. Thermostaten mit Kabelbrand (nach Aufwand)
* Wassergekühlte Lichtmaschine (1000 EUR)
* Steuerketten beim V8 (allerdings erst bei höheren Laufleistungen, ca. 2000 EUR)
* Defekte VANOS bei den Benzinern (k.A.)
* Rost
* ...
Nur die ZF-Automatik ist ein ziemlich stabiles Teil, das aber auch nur mit regelmäßigen Ölwechseln überlebt.
Und trotzdem wird der E38 als im Grund relativ robustes Auto gehandelt und trotz aller Reparaturen gerne gefahren.

Was ich damit sagen will:
Die Schwachstellen beim Explorer sind relativ überschaubar.
Wer einen gepflegten Ford Explorer fährt oder kauft, die o.g. Probleme löst (was sicherlich auch Geld kostet), ansonsten das Teil gut warten lässt, es auch gut behandelt(!) und etwas gegen den Rost unternimmt, fährt mit Sicherheit ein gutes und langfristig dankbares Auto, das kaum noch an Wert verlieren wird. Jüngerer Ersatz in dieser Klasse ist nämlich wirklich teuer. ;)

Das ist zumindest meine persönliche Erfahrung seit 1999.
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XLars
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Beitrag von XLars »

Hallo und herzlich willkommen Ingo,

ich sehe, Du hast die richtige Grundeinstellung zum Explorer :)
Ja - und man muss auch ein bisschen plemplem sein um sich in Ford Modelle zu vergucken - ging zumindest mir so :P
Bild

So ein Ford (Explorer) geht nach meiner Erfahrung auch nie wirklich kaputt - er verlangt nur nach sehr viel Aufmerksamkeit und Liebe. :D :D :D

Und wenn er zuviel säuft kann man ihm ja ein Sparmobil zur Seite stellen
Bild

... dieses Forum ist wirklich super 8)
Lars
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Walterd
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Beitrag von Walterd »

Gäbe es ein Auto mit den Eigenschaften des Explorers, das 100% zuverlässig ist und NIE ein Problem hat, hätte es schon Mancher vor der Tür stehen :D :D :D
Wenn man ein auto fährt, statt in der Garage stehen zu lassen, gibt es halt Verschleis, und da muss halt gewartet werden. Bei jährlich 5000 km hält ein auto ewig und drei tage, bei 60000, ein Paar Jahre weniger :D :D :D
Und was den Verbrauch angeht, wem die 14 bis 16 Liter zu viel sind, der hat ja immer noch die Wahl ein kleineres Fahrzeug zu fahren. Renault hat zum Beispiel vor kurzem ein Elektrogeschoss auf den Markt gebracht, braucht kein Sprit, nimmt kein Platz, und sieht niedlich aus. Sein Name : Tweezy :D :D :D :D :D :D
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HGW
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Beitrag von HGW »

Renault hat zum Beispiel vor kurzem ein Elektrogeschoss auf den Markt gebracht, braucht kein Sprit, nimmt kein Platz, und sieht niedlich aus. Sein Name : Tweezy
...und ist für das Gebotene m.E. wesentlich zu teuer. 7000 EUR für ein im Winter mangels Heizung gar nicht nutzbares Elektro-Quad, zuzüglich 1.800 EUR Leasingkosten über drei Jahre für den Akku bei 7.500 km/h max. jährlicher Fahrleistung.

Dann lieber den Renault Zoe als vollwertigen Kompaktwagen, der kostet aber schon 20.600 EUR plus 2880 EUR Leasingkosten für den Akku (aufgeteilt auf 36 Leasingraten a 79 EUR bei max. 12.500 km im Jahr!).

Aber man muss natürlich die Gesamtkosten des Autos plus Stromverbrauch abwägen gegen z.B. einen sparsamen Diesel.

Ford wird voraussichtlich noch dieses Jahr auch einen elektrischen Focus auf den Markt bringen:
http://www.ford.de/Pkw-Modelle/Produktn ... ofahrzeuge

Mir persönlich kommt so ein Auto nur auf den Hof, wenn ein brauchbarer Range Extender enthalten ist und der Anschaffungspreis nicht höher ist als bei einem normalen Kompaktwagen. Und ich möchte, dass mir das Auto komplett gehört und ich nicht über die gesamte Lebensdauer monatliche Akku-Leasingkosten habe...
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Beitrag von us-car-fan »

HGW hat geschrieben:7.500 km/h
Finde ich persönlich jetzt schnell genug... :D 8)
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HGW
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Beitrag von HGW »

Treffer, versenkt. :oops:
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Beitrag von anncarina »

HGW: Falls Du einen Tank bekommst :wink:
Wird auch schon schwieriger

WalterD Der Ezwerg rechnet sich nicht. Weder in der Umweltbilanz noch im Verbrauch. Es sei denn Du machst den Strom selber. Und wenn die Batterie kaputt ist = Totalschaden. Und das Batterie mieten macht nur den Hersteller reich. Meine Meinung dazu :wink: :roll:
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HGW
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Beitrag von HGW »

Hallo Thomas,
Recht hast Du. Auf meinen Ersatztank habe ich fünf Wochen warten müssen.
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Beitrag von anncarina »

Haste Glück gehabt. Ich hab nen Kunden mit nem echt schönen E32. Da gibts angeblich keinen mehr und der Mandlinger hat die Lauscher schon aufgestellt. Wäre auch ne Adresse für Dich wenn Du den noch nicht kennst :!: :?: :wink:
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Beitrag von anncarina »

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Beitrag von HGW »

Danke für den Tipp :-)
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Beitrag von Walterd »

anncarina hat geschrieben:
WalterD Der Ezwerg rechnet sich nicht. Weder in der Umweltbilanz noch im Verbrauch. Es sei denn Du machst den Strom selber. Und wenn die Batterie kaputt ist = Totalschaden. Und das Batterie mieten macht nur den Hersteller reich. Meine Meinung dazu :wink: :roll:
Ich habe nie gesagt dass es sich rechnet, und auch nicht dass er umweltfreundlich ist. Bis dato weis ja noch keine Sau was mit den Batteiren nach 3 Jahren geschieht :D :D :D
Ausserdem, hast du in der Kutsche noch weniger Elbogenfreiheit (wenn Türen geschlossen) als in einem Defender, und das auf beiden seiten.
Dich kann ich mir in dem Ding gut vorstellen . Wenn du rauskommst, geht es direkt zum Masseur :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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