Hallo Detlev und Susanne,
der Lüfter wird freigegeben (=erhält Spannung) , sobald die Zündung eingeschaltet ist. Wenn sich das Problem bei dir während der Fahrt bzw. beim Anlassen des Motor zeigt, dann tippe ich dennoch auf einen Wackler und zwar erzeugt durch Erschütterung.
Folgende Möglichkeiten sehe ich:
- Ein Wackler zwischen zwei Steckverbindern aufgrund von Korrosion. Das lässt sich mit Kontaktspray leicht beheben.
- Ein innerhalb seiner Isolierung abgeschertes Kupferkabel. Passiert gerne an Knickstellen z.B. direkt hinter einer gecrimpten Steckverbindung, also da, wo mech. Beanspruchung ist. Das lässt sich leider nur schwer erkennen. Allenfalls durch Biegen des Kabels und Prüfen auf erkennbare Knicke. Manchmal ist das Kabel an der Schwachstelle aber auch schon braun geglüht.
- Eine kalte Lötstelle (Haarriss) an den Bedienschaltern. So ein Problem hatte ich vor Jahren mal beim Cadillac meines Nachbarn. Airco ging nur, wenn er sehr leicht gegen das Radio drückte

. Letztendlich schloss dieser mechanische Druck den Haarriss kurzzeitig. Nach Ausbau des Airco-Bedienteils war der Riss der Lötstelle unter der Lupe erkennbar. Ein kleiner Lötpunkt und das Problem war gelöst.
Lösungsansätze:
Zur Fehlereingrenzung schlage ich vor, einen Vebraucher (12V Birnchen) zwischen die 12V-Zuführung zum Lüfter-Bedienpanel und Masse zu schalten und für ein paar Tage damit herumzufahren. Die 12V Zuführung kannst du schnell mit Multimeter und Zündung an/aus heraussuchen - auch ohne Schaltplan.
Wenn Lüfter und Lampe dann irgendwann mal gleichzeitig ausgehen, ist der Fehler in der 12V Zuführung zu suchen. Wenn der Lüfter ausgeht, die Lampe aber an bleibt, muss der Wurm folgerichtig dahinter (Bedienpanel, Zuleitung zum Lüfter usw.) sein. Weiterhin würde ich sowieso auf Verdacht alle im Umkreis erkennbaren Multistecker lösen und mit Kontaktspray versehen.
Ich befürchte, mit einem Schaltplan kommst du nicht viel weiter. Im Chilton und im Haynes sind welche drin, wenn du welche benötigst.
Viele Grüße vom Cruiser