Das liest sich alles gruselig, aber jetzt sollte auch mal Erwähnung finden, das nicht alle Pflaumenkittel unbrauchbar sind.
Am Freitag vor einer Woche hat sich an meinem Fahrertürschloss die Rückholfeder der Schließkralle verabschiedet. Ergebnis: Die Tür hielt nicht mehr im Schloss. Ziemlich blöd, da man immer mit der linken Hand beim Fahren die Tür zuhalten muss
Da ich nach meinem Urlaub am Sonntag aber wieder ins hessische Exil musste, habe ich den Dicken beim Ford-Händler um die Ecke auf den Hof gestellt. Mit dieser Werkstatt hatte ich auch schon im Zusammenhang mit dem Theater um die Gasanlage gute Erfahrungen gemacht.
Die ganze Abwicklung lief professionell und zügig. VIN aus dem Rechner gezogen, Teil bestellt. Fast hätte noch eine Lieferung für Samstag geklappt, aber dazu hätte die SchwaGa auch mal eher ans Telefon gehen müssen

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Also kam das Teil am Montag und Dienstag früh war der Dicke wieder einsatzklar. Kosten ca. 95 Euro für das Schloss und den Versand und 80 Euro für die Demontage und Montage von Türverkleidung und Schloss. Den Rest der Rechnung bestreitet die staatliche Wegelagerei.
Fazit: Es geht bei Ford auch selbst bei in Deutschland nicht verkauften Autos auch anders als immer wieder vermutet. Das hier ging schnell, kompetent und preislich fair.
Sicher, das war ne Allerweltsreparatur, aber wie wir ja grad gelernt haben, man kann auch ne AHK in den Sand setzen.
Wen es interessiert: Die Ford-Werkstatt ist das Autohaus Gerstmann in Markkleeberg/Wachau bei Leipzig.
Grüße vom Interflieger