Gestern hat ja meinen Spurstangenkopf in beeindruckender Weise sein Leben ausgehaucht:
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Nun stellt sich beim Wechsel des Gelenkes demjenigen, der nicht gerade einen Achsvermessungsstand vor der Haustür hat die Frage: Wie stelle ich nachher die Spur (genauer gesagt die Vorspur) wieder ein
Man könnte auf die Idee kommen, beim Ausbau die Umdrehungen zu zählen, was aber nur dann stimmt, wenn der alte und der neue Spurstangenkopf exakt die gleichen Abmessungen haben. Das lässt sich aber nicht wirklich gut feststellen, da man am Konus nicht messen kann weil der ja beweglich ist.
Folgende Vorgehensweise führt zu einem einigermaßen exakten Ergebnis:
1. Beim Ausbau des alten Spurstangenkopfes trotzdem genau die Umdrehungen zählen. (Bei mir waren es 21,5)
2. Den Achsschenkel bis zum Anschlag nach innen drehen und den alten Spurstangenkopf wieder in den Konus stecken. Dann am Querlenker das Ende des Spurstangenkopfes markieren. (Einfach in den Dreck kratzen)


Die beiden Bilder gehören um 90° nach rechts gedreht...
3. Nun das Selbe mit dem neuen Spurstangenkopf machen.
4. Jetzt kann man auf dem Querlenker genau den Längenunterschied der beiden Bauteile bezogen auf die Achse des Konuses erkennen und messen. (bei mir war der neue 2,6mm länger):


5. Mit einer Gewindelehre stellt man fest welche Gewindesteigung man hat (das waren 1,5mm):


6. Damit lässt sich errechnen, dass in meinem Beispiel der neue Spurstangenkopf um knapp 1 3/4 Umdrehungen weiter hinein geschraubt werden muss.
Damit dürfte ich die ursprüngliche Einstellung der Vorspur ziemlich genau erwischt haben