Zollgrenze für Online-Einkäufe im Ausland liegt jetzt bei 150 Euro
http://www.teltarif.de/arch/2008/kw49/s32164.html
Neue Zollgrenze ab 01.12.2008
Neue Zollgrenze ab 01.12.2008
Gruß, MikeT
XP '06 EB 4x4, 4.0 SOHC, 157kW, California Emission Regulatory ( oder so ähnlich )
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Falk
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Alterspinner
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Falk
Nun, ich hoffe einfach mal, dass für Produkte , auf die bis jetzt Zollgebühren angefallen sind - eben die von 22,- € bis 150,- € - etwas günstiger werden.
Eben die bis jetzt korrekterweise berechneten Gebühren sich nicht mehr im VK-Preis niederschlagen.
Je nach Warengruppe sind das ja immer mehr oder weniger Prozende gewesen.
Eben die bis jetzt korrekterweise berechneten Gebühren sich nicht mehr im VK-Preis niederschlagen.
Je nach Warengruppe sind das ja immer mehr oder weniger Prozende gewesen.
- homerbundy
- Beiträge: 3790
- Registriert: 24.07.2005 21:53
- Wohnort: Garden Grove, CA
So schaut's aus:
Warenwert bis € 22.00: Kein Zoll, keine USt
(Versandkosten egal - werden nicht addiert)
Warenwert bis € 150.00: Kein Zoll, aber USt
(Versandkosten egal - werden nicht addiert)
Warenwert ab € 150.01: Zoll und USt
(Versandkosten werden zur Gesamtberechnung hinzuaddiert)
Beispiele:
Warenwert: € 20.00
Versandkosten: € 50.00
Gesamtkosten netto: € 70.00
Gesamtkosten brutto: € 70.00 (Kein Zoll, Keine USt)
Warenwert: € 147.00
Versandkosten: € 70.00
Gesamtkosten netto: € 217.00
zuzüglich 19% (D) USt: € 27.93 (Kein Zoll, USt nur auf den Warenwert)
Gesamtkosten brutto: 244.93
Warenwert: € 298.00
Versandkosten: € 100.00
Gesamtkosten netto: € 398.00
zuzügl. Zoll (durchschnittlich 4%): € 11.92 (nur auf Warenwert)
zuzüglich 19% (D) USt: € 77.88 (auf Summe Warenwert + Zoll + Versand)
Gesamtsumme brutto: € 487.80
Für die Preisgestaltung der US-Teile Anbieter innerhalb Deutschlands ist die Anhebung der Zollgrenze nur insofern von Belang, da Direktimporte (alo Einkäufe direkt bei ebay.com, oder uns zBsp.
) für den Kunden billiger werden und daher wird man seitens der lokalen Anbieter mit den Preisen etwas machen müssen, bzw. macht bereits etwas.
Allerdings geht das direkt auf die Gewinnspanne dieser Händler, denn die kaufen keine Bestellungen unter € 150,- Warenwert ein. Da deren Lieferanten mittlerweile nämlich Zuschläge pro Kleinbestellung verrechnen, würde der Preisvorteil wieder eliminiert. Und die Mehrwertsteuer war sowieso nie ein Thema, denn die wird ja ohnehin als Vorsteuer vom Finanzamt zurückgeholt und dem deutschen Endverbraucher verrechnet.
Für innerdeutsche/inner-europäische Händler ändert sich daher gar nichts, ausser dass der Wettbewerb etwas härter wird und die Gewinnspannen kleiner werden. Ein alteingesessener Betieb hat bereits reagiert und bietet Preisnachlässe von bis zu 50% an. Das ist möglich, da die Lagerware ja noch in der Zeit eingekauft wurde, als der Dollar bei 1:1.5 und darunter lag. Man fragt sich nur, warum den treuen Kunden dann bis jetzt hemmungslos das Doppelte verrechnet wurde
Inzwischen ist der Dollar um gut 20% gegenüber dem € gestiegen und somit werden auch die Preise steigen, denn nahezu alle Hersteller und Zulieferer haben zum Jahreswechsel Preissteigerungen angekündigt. Die ebenfalls angekündigten, empfindlichen Preissteigerungen der Versandunternehmen dürften aber momentan bis auf weiteres auf Eis liegen, da der Benzinpreis um 50% gefallen ist.
Es gilt einfach in Zukunft genau das, was schon immer gegolten hat:
Man muss rechnen können und es auch tun. Preise vergleichen, dann Versand und ggf. Zusatzkosten mit einbeziehen und was unter'm Strich rauskommt ist die schliesslich die ganze Wahrheit.
Warenwert bis € 22.00: Kein Zoll, keine USt
(Versandkosten egal - werden nicht addiert)
Warenwert bis € 150.00: Kein Zoll, aber USt
(Versandkosten egal - werden nicht addiert)
Warenwert ab € 150.01: Zoll und USt
(Versandkosten werden zur Gesamtberechnung hinzuaddiert)
Beispiele:
Warenwert: € 20.00
Versandkosten: € 50.00
Gesamtkosten netto: € 70.00
Gesamtkosten brutto: € 70.00 (Kein Zoll, Keine USt)
Warenwert: € 147.00
Versandkosten: € 70.00
Gesamtkosten netto: € 217.00
zuzüglich 19% (D) USt: € 27.93 (Kein Zoll, USt nur auf den Warenwert)
Gesamtkosten brutto: 244.93
Warenwert: € 298.00
Versandkosten: € 100.00
Gesamtkosten netto: € 398.00
zuzügl. Zoll (durchschnittlich 4%): € 11.92 (nur auf Warenwert)
zuzüglich 19% (D) USt: € 77.88 (auf Summe Warenwert + Zoll + Versand)
Gesamtsumme brutto: € 487.80
Für die Preisgestaltung der US-Teile Anbieter innerhalb Deutschlands ist die Anhebung der Zollgrenze nur insofern von Belang, da Direktimporte (alo Einkäufe direkt bei ebay.com, oder uns zBsp.
Allerdings geht das direkt auf die Gewinnspanne dieser Händler, denn die kaufen keine Bestellungen unter € 150,- Warenwert ein. Da deren Lieferanten mittlerweile nämlich Zuschläge pro Kleinbestellung verrechnen, würde der Preisvorteil wieder eliminiert. Und die Mehrwertsteuer war sowieso nie ein Thema, denn die wird ja ohnehin als Vorsteuer vom Finanzamt zurückgeholt und dem deutschen Endverbraucher verrechnet.
Für innerdeutsche/inner-europäische Händler ändert sich daher gar nichts, ausser dass der Wettbewerb etwas härter wird und die Gewinnspannen kleiner werden. Ein alteingesessener Betieb hat bereits reagiert und bietet Preisnachlässe von bis zu 50% an. Das ist möglich, da die Lagerware ja noch in der Zeit eingekauft wurde, als der Dollar bei 1:1.5 und darunter lag. Man fragt sich nur, warum den treuen Kunden dann bis jetzt hemmungslos das Doppelte verrechnet wurde
Inzwischen ist der Dollar um gut 20% gegenüber dem € gestiegen und somit werden auch die Preise steigen, denn nahezu alle Hersteller und Zulieferer haben zum Jahreswechsel Preissteigerungen angekündigt. Die ebenfalls angekündigten, empfindlichen Preissteigerungen der Versandunternehmen dürften aber momentan bis auf weiteres auf Eis liegen, da der Benzinpreis um 50% gefallen ist.
Es gilt einfach in Zukunft genau das, was schon immer gegolten hat:
Man muss rechnen können und es auch tun. Preise vergleichen, dann Versand und ggf. Zusatzkosten mit einbeziehen und was unter'm Strich rauskommt ist die schliesslich die ganze Wahrheit.
Zuletzt geändert von homerbundy am 05.12.2008 00:01, insgesamt 1-mal geändert.
2 XP's: 1x '91 Eddie Bauer 4x4, 1x '94 Export, 1x '02 Excursion 6.8L V10 4x4
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Falk
Ja stimmt .... ansässige Händler kaufen ja eher mehr ein.Allerdings geht das direkt auf die Gewinnspanne dieser Händler, denn die kaufen keine Bestellungen unter € 150,- Warenwert ein.
Spezialbestellungen unter dem Betrag sind da ja her die Ausnahme.
Fazit:
Zum Privateinkauf übern Teich sollte man ab jetzt die Zahl 150 im Auge behalten.
Danke für deine übersichtliche Aufklärung @Bernd