Freilaufnaben: Unterschiedlich hohe Nasenringe??

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DanielW
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Freilaufnaben: Unterschiedlich hohe Nasenringe??

Beitrag von DanielW »

Hallo,

bin neu hier im Forum, weil meine Mutter meinte, sich einen Explorer kaufen zu müssen 8)
Als Fan amerikanischer Autos (eher mitt-60er Ford und Lincoln, aber was solls) hab ich natürlich nichts dagegen...
Es ist ein XP1, Baujahr 1994.

Nun hab ich beim Kauf nicht beachtet, den Allrad auszuprobieren... und das mir, als Automechaniker :shock:
Problem: Mutter wohnt gut 1000km vom Verkäufer entfernt, nämlich in Tschechien, und ich bin im Moment auch da. Also nix mit zurückfahren und Ärger machen. Also mußte ich mich drum kümmern. Womit wir endlich beim Thema sind:

Die eine Freilaufnabe (rechts) schaltet brav ein und aus. Das tut sie auch, wenn ich sie links montiere.
Die andere (links) schaltet gar nicht, auf keiner Seite.
Also habe ich die defekte zerlegt (gar nicht einfach, wenn man nur einen (gut ausgestatteten) Werkzeugkasten dabei hat), gereinigt, gefettet (da hab ich noch nicht gelesen, daß lieber nicht das dicke MoS2 rein soll, jetzt ists drin) und wieder probiert. Nix. Aber es mußte ja an der Nabenabdeckung liegen, weil die andere auch links gut geht und die Verriegelungsringe (an der Welle) auf beiden Seiten gleich sind.

Also Vergleich rechte und linke Freilaufnabe:
Im zusammengebauten Zustand ist doch zuoberst dieser Ring mit 3 "Nasen".
Tja, der ist bei der defekten Nabe deutlich tiefer drin, fast 4mm tiefer, also wird er gar nicht von den Verriegelungsringen ergriffen!

Ich wollte jetzt zum Vergleich die intakte Nabe (auch voll Fett) zerlegen, scheitere aber am Ziehen des Innenlebens. Gefühlsmäßig hängt da was an der Feder (dem Blattfederpaket) fest, ich kann nämlich ein paar mm federnd ziehen. Scheinbar steht diese Feder ins Innere hervor und bleibt an der Verzahnung hängen :x
Gleich dazu mal eine Frage: Ist das "normal"? Kriege ich diese Nabe ohne Zerstörung noch zerlegt, oder kann ich die fahren bis sie Schrott ist und dann nur noch wegwerfen?

Ich habe also weitergesucht, was ich an der zusammengebauten Nabe vergleichen kann. Wie gesagt, die Nasen sitzen 4mm tiefer drin, der gesamte "Nasenring" sitzt um diesen Betrag tiefer auf der inneren Wellen-Buchse! Daß das so nicht gemeint sein kann, ist klar. Also weitersuchen:
Der Plastikring, der auf der äußeren Wellen-Buchse sitzt und von diesem runden Sicherungsring im Nabendeckel gehalten wird, sitzt bei beiden gleich hoch und federt brav, ich kann die "defekte" Nabe mit Druck auf diesen Plastikring verriegeln, wenn ich loslasse entriegelt sie. Also die äußere Wellen-Buchse bewegt sich wie sie wohl soll. Zähne sind alle optisch sehr gut.
Ich habe dann mit einem umgebogenen Drahtstück die Dicke des Nasenrings selbst abgeschätzt und festgestellt, daß eben DIESER etwa 4mm dünner ist, als der "richtige".

So... was soll das? Daß es mindesten 3 unterschiedliche Naben geben muß, habe ich dank Ebay.com gefunden. Einmal mit filigraneren Nasen im Nabendeckel, einmal die mit den breiteren Nasen (wie meine) und scheinbar auch "Vakuum locking hubs", die gar keine Nasen haben, aber trotzdem angeblich für Explorer sind. Letzere sehen innen komplett anders aus.
Aber wieso kann es die breiten Nasenringe in zwei Höhen geben? Wozu der Mist? Abgenutz kann es nicht sein, immerhin reibt hier der Metallring auf Plastik, das Plastik ist aber ok.
Wer weiß da Rat? Und vor allem: Hätte jemand einen "richtigen" Nasenring für mich? Komplette Nabe dafür kaufen ist eigenlich Quatsch, aber wenn das Angebot stimmt, geht natürlich auch das. Nur ist dann das Porto nach Tschechien viel höher und dauert länger...

Ich wollte erstmal zum Ausprobieren einfach einen Ring unterlegen, der die unterschiedliche Stärke ausgleicht (müßte ich aber auch erstmal gemacht kriegen). Ist dagegen was einzuwenden? Viel kaputtgehen kann ja nicht, wenn die Nabe ohne zu federn zu montieren ist, mit Klicken ein- und ausrastet, sollte alles ok sein meine ich? Ich will so nicht unbedingt rumfahren, aber wenn hier Schnee fällt (Böhmisch Sibirien), komme ich nicht mehr zum Haus! Schon jetzt, dank Schlamm, ist es nur mit Anlauf möglich.

Wenn nicht jemand aus dem Forum mit Teilen helfen kann (gibts einen quasi "Foren-Teilehändler?), wer ist zu empfehlen? Explorerteile.de hab ich schon angerufen, aber statt wie online angegeben 135€ verlangt er 220€ für gebrauchte Naben (aber einbaufertig mit passenden Verriegelungsringen).
Ansonsten ersteigere im Ami-Ebay zwei angeblich überholte Naben... dürften mit Versand noch billiger sein, als eine einzige von explorerteile.de. Blöd ist nur, daß das ewig dauern wird und die Fracht fast mehr kostet als die Teile :shock:


So, das war ein langer Einstandspost, gell? :)
Eigentlich schade, daß er nicht mein XP ist, hab mich schon so an ihn gewöhnt... aber in drei Wochen bin ich wieder daheim in Karlsruhe und fahre Ente (die hier problemlos den Berg hochkäme, auch bei Schnee :P ) und Mopped (das käme nicht mal schiebend hoch, japanischer Joghurtbecher)
Der XP fährt ansonsten echt schön, schnurrig leise, nur ab 140 kommt eine Vibration und Brumme rein. Bis 160 hatte ich ihn auf der Herfahrt, alles ok.
Ach ja, ist es normal, daß die Temperaturanzeige bei dem Wetter grad mal an den Rand von "normal" kommt? Heizung geht aber schnell und warm.
Nur ein echtes Problem hat der XP: ROST!!! Ohne Ende. Außer Tankklappe und Frontmaske noch alle Türunterkanten, Haubenkanten rundum, Heckklappe und der Rahmen ist sogar teilweise echter Blätterteig. Mich hat beim Kauf aber der im vergleich zu vorher angeschauten XPs saubere Lauf mehr interessiert. Gegen Rost gibts FluidFilm... und bis der Rahmen durch ist, ist genug Zeit. Dieser XP ist eher ein Test, ob Mama wirklich SUV fahren will, oder lieber doch einen Allrad-Kombi kaufen soll. Der XP ist ihr deutlich zu lahm, aber die Sitzposition gefällt wieder... Frauen, wissen nicht, was sie wollen :D
Hoffentlich finden sich hier ein paar Spezis, die mir weiterhelfen können. Gelesen und gesucht habe ich schon viel im board, aber zu den unterschiedlichen Naben habe ich nichts gefunden.

Grüße,
Daniel
Falk

Beitrag von Falk »

Hallo Daniel

"Herzlich Willkommen"
Ist ja tatsächlich recht viel Lesestoff :wink:

Freilaufnaben der verschiedenen Baujahre weisen durchaus geringe Unterschiede auf. Die sind aber nie so gravierend - jedenfalls die die ich bis jetzt gesehen habe - , dass sie technisch nicht mit anderen Naben funktionieren.

Bei den Freilaufnaben bricht oftmals die im Inneren befindliche Druckfeder. Oder dieser Plastikring ist gebrochen und der Zapfenring wird schräg gedrückt oder verkantet.
Es gab/gibt da m.M. nach auch einen Austauschkit, der diese Probleme behebt.
Gefühlsmäßig hängt da was an der Feder (dem Blattfederpaket) fest, ich kann nämlich ein paar mm federnd ziehen. Scheinbar steht diese Feder ins Innere hervor und bleibt an der Verzahnung hängen
Gleich dazu mal eine Frage: Ist das "normal"? Kriege ich diese Nabe ohne Zerstörung noch zerlegt
Blattfederpaket ?? verstehe ich jetzt nicht ...

Normalerweise geht die Nabe - recht fummelig - aber wenn man weiß wie recht einfach auseinandergebaut.

Der obere - in der Nabenabdeckung eingelassene - runde Sicherungsring muss herausgehebelt werden. Das Problem dabei ist, dass dieser ja entlastet werden muss. Also die Mechanik gleichzeitig zusammengdrückt werden sollte.
Ist der raus kommt einen schon der Nockenkranz, der dahinter positionierte Plastik und Federkram entgegen.
Der innere Mitnehmer - der mit der Antriebswelle verzahnt ist - ist mit einem Sprengring am Boden des Freilaufnabengehäuses befestigt.
Das wichtigste Bauteil ist der Zahnring zwischen innerer Mitnehmer und innerem Freilaufnabengehäuse. Je nach Nockenstellung wird dieser praktisch als Freilauf betrieben oder stellt den Kraftschluss zwischen Antriebswelle und Nabengehäuse/Rad her.

Ich habe das Problem bei meinem Rally-Explorer einfach durch verschweißen einiger Bauteile gelöst.
Kommt allerdings drauf an, wieviel mit dem Fahrzeug gefahren werden soll. Der vordere Antriebstrag läuft ja dann immer mit, und gewisse Laufgeräusche und etwas erhöhter Spritverbrauch ist einzukalkulieren.
Vorteil - wenn dann auf 4x4 geschaltet wird, sind die Freilaufnaben 100% zu :)
Nur ein echtes Problem hat der XP: ROST!!! Ohne Ende. Außer Tankklappe und Frontmaske noch alle Türunterkanten, Haubenkanten rundum, Heckklappe und der Rahmen ist sogar teilweise echter Blätterteig. Mich hat beim Kauf aber der im vergleich zu vorher angeschauten XPs saubere Lauf mehr interessiert. Gegen Rost gibts FluidFilm... und bis der Rahmen durch ist, ist genug Zeit. Dieser XP ist eher ein Test, ob Mama wirklich SUV fahren will, oder lieber doch einen Allrad-Kombi kaufen soll. Der XP ist ihr deutlich zu lahm, aber die Sitzposition gefällt wieder... Frauen, wissen nicht, was sie wollen
Wenn ich das so lese ........ wird entweder richtig viel Geld fällig. Dann kommst auf die 350,- € für manuelle Freilaufnaben auch nicht mehr drauf an. Oder jeder €uro der über die reine Funktionserhaltung in das Fahrzeug hineingesteckt wird, ist zum Fenster hinausgeschmissen :?



Hier mal ein paar Fotos zu meinen "Basteleien" :wink:
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DanielW
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Beitrag von DanielW »

Hallo,
Falk hat geschrieben:
Gefühlsmäßig hängt da was an der Feder (dem Blattfederpaket) fest, ich kann nämlich ein paar mm federnd ziehen. Scheinbar steht diese Feder ins Innere hervor und bleibt an der Verzahnung hängen
Gleich dazu mal eine Frage: Ist das "normal"? Kriege ich diese Nabe ohne Zerstörung noch zerlegt
Blattfederpaket ?? verstehe ich jetzt nicht ...
Ich hab das Teil vor ca. 1 Woche auseinander gehabt, erinnere mich also nicht mehr ganz genau wie das aufgebaut war, aber bei mir drückt der Zapfenring auf einen Plastikring, der wiederum eine dreilagige gewellte runde Blattfeder enthält. So irgendwie... und beim Drücken wird meiner Erinnerung nach erst diese Blattfeder zusammengepreßt und dann erst der bewegliche Zahnring gegen die Spiralfeder verschoben.
Genauer kriege ich das nicht mehr hin, ohne die Nabe abzubauen :?

Zerlegt bekommen habe ich die eine ganz gut, die hat "nur" am Lager gehangen, das wollte nicht so recht über die Nut des Seegerrings rutschen. Da war Fantasie und Zaundraht als Abzieh-Hilfe rund um die Zapfen nötig :lol:
Mit Mama als Hilfe ging das Aushebeln des runden Rings auch ganz gut, als ich endlich auf die Idee gekommen bin...
Tja, nur die andere Nabe widersetzt sich. Da ging das Lager ganz flutschig nach Entfernen des kleinen Seegerrings los, aber nur ein Stück, dann hängt die ganze innere Chose an der mittleren, die aber nicht gleichzeitig mit rauskann, weil der runde Sicherungsring eben noch drin ist.
Oder gibts da einen Trick? Ohne die Nabe (diese geht ja noch) zu killen? Mit einem sehr flach geschliffenen kleinen Schraubenzieher könnte ich vielleicht dran kommen, aber ob der Ring platzmäßig überhaupt bei eingesetztem Zapfenring rausgeht, kann ich im Moment nicht beurteilen. Geschweige denn, ob so ein massakrierter Schraubenzieher das aushalten würde...
Ich habe das Problem bei meinem Rally-Explorer einfach durch verschweißen einiger Bauteile gelöst.
Kommt allerdings drauf an, wieviel mit dem Fahrzeug gefahren werden soll. Der vordere Antriebstrag läuft ja dann immer mit, und gewisse Laufgeräusche und etwas erhöhter Spritverbrauch ist einzukalkulieren.
Da kommt gleich die nächste Frage: Z.B. bei manuellen Naben wäre das ähnlich. Wie lange kann man eigentlich mit der gelockten Vorderachse fahren, ohne das sich was zerlegt? Daß man dann keine engeren Kurven fahren darf (leider ist schon ein Kreisel eine enge Kurve) kommt erschwerend dazu.

Vom Rost her: Es sind bisher keine nach außen sichtbaren Durchrostungen zu sehen, nur die Bläschen am Tankdeckel. Also nicht soooo schlimm. Das läßt sich auf ein paar Jahre mit Flexbürste, Rostumwandler und FluidFilm hinauszögern. Und danach notfalls als Teileträger...
Die Blätterteigstelle am Rahmen (irgendwo vorn über der Achse, weiß grad nicht mehr so genau, da ist was mit dem Längsträger vernietet) ist bisher die einzige, die ich gefunden habe. Aber ist noch mehr als die Hälfte an Stahl vorhanden :lol: . Und die Zugstreben der Vorderachse (diese "Trichter") sehen übel aus. Aber sonst gehts eigentlich. Ist ja genug Material dran 8)
Der Depp von Vorbesitzter hat noch stolz erzählt, er hätte den Unterboden vor ner Weile abbürsten und konvervieren lassen. Als ich das gehört habe, habe ich das schlimmste gefürchtet. Da kann mich das vorgefundene nicht schocken.
Wenns meiner wäre, eine Woche mit Flex / Zopfbürste, Schaber etc, und dann Fluidfilm und Gel drüber.

Ich denke, ich werde demnächst noch mal beide Naben abnehmen und versuchen, die zweite zerstörungsfrei zu zerlegen. Dann kann ich auch (vor allem für meine Erinnerung) Bilder machen.
Mein Nockenring ist jedenfalls eine andere Version, mit breiteren Nocken.
Welches ist eigenlich die ältere "Plastikversion", die so labil sein soll?
Ich meine, daß meine Verriegelungsringe die "neue" Version sind, hab irgendwo Bilder gesehen. Ist aus Metall statt Plastik und hat die zwei umlaufenden Federn wie deine im Bild. Und keine Unterlagscheiben zwischen den Ringen und der Lagermutter.

Heute wieder fast 200km XP gefahren, ist schon schön. Schade, daß es keinen fetten Diesel gab. Der Verbrauch des Benziners ist mit fast 13,5 Liter auf der Landstraße recht hoch (Ja, er schaltet vier Gänge und Kupplung scheint zu brücken, weil im höchsten Gang keine Drehzahlerhöhung bei leichtem Gasgeben).


Grüße,
Daniel, der sich so ein Monster durchaus zulegen würde... dann aber höhergelegt und auf Geländesau umgebaut :)
Falk

Beitrag von Falk »

Hallo Daniel

Hmm, wenn der obere große Sicherungsring weg, der Kleinkram draußen und der untere kleine Seegering raus ist, fällt doch der Rest von fast alleine raus.
Einmal umdrehen und mal fester auf Holz aufgeschlagen. dann rutscht das Lager auch aus dem Lagerzapfen unten am Nabengehäuseboden.

Das ist dann vielleicht auch die Stelle, die die Ursache sein könnte, dass der Zapfenring zu tief in dem Gehäuse sitzt.
Weil eventuell das Lager mit dem gezahnten Innenteil und dem sich daran befindenden Zapfenring nach unten bzw. praktisch nach außen gerutscht ist und sich da verkantet hat und/oder die Druckfeder nichts mehr taugt.
So das das ganze diese 4mm zu weit weg von dem Nockenkranz der Radseite ist.

Ich bin ja eigendlich immer noch der Meinung, das die technischen Maße sich über die Baujahre nicht verändert haben.


Na ja, du wirst es ja bald rausgefunden haben :)


PS: Für diese fummeligen arbeiten habe ich mir extra mal so einen Mini-Hakensatz zugelegt.
Hilft ungemein Verletzungen von abrutschenden Schraubenziehern zu vermeiden :D
DanielW
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Beitrag von DanielW »

Moin, äh Mahlzeit,
Hmm, wenn der obere große Sicherungsring weg, der Kleinkram draußen und der untere kleine Seegering raus ist, fällt doch der Rest von fast alleine raus.
Hmm, also bei der Nabe, die sich zerlegen ließ, hab ich erst den kleinen unteren Seegerring rausgemacht und den Innenkram gezogen. Daß ich nicht auf die Idee gekommen bin, das Zeug auf die Werkbank aufzuschlagen... wie doof :?
Danach erst den großen runden Ring ausgehebelt. An den kommt man doch nicht vorher dran, meinte ich. Auf jeden Fall nicht mit einem normalen Schraubenzieher.

Verkantet ist das Gelump nicht, ich kann mit einem passenden Rohr den Nockenring runterdrücken, aber er liegt eben schon in Ruhestellung fast 4mm tiefer in der Nabe, als bei der anderen. Liegt aber nicht an einer lahmen Feder, da der äußere Ring von unter fest am runden Sicherungsring anliegt, der kann gar nicht weiter hoch. Läßt sich auch gut mit einem Rohr runterdrücken, meist ohne verkanten...
PS: Für diese fummeligen arbeiten habe ich mir extra mal so einen Mini-Hakensatz zugelegt.
Tja, das mit dem Werkzeug zulegen klappt hier in der Pampa schlecht... der einzige Baumarkt ist eher ein Tante-Emma-Laden mit Haushalt und Garten, aber kaum Werkzeug.

Naja, werde die Tage noch mal aufbocken und zergelegen... wenn ich nur eine Drehbank hier hätte, dann würde ich einfach einen Zwischenring aus Teflon drehen, der den Nockenring anhebt. So würde die Nabe meinem Gefühl nach funktionieren. Wäre jedenfall ein brachbares Provisorium (die bekanntlich am längsten halten :roll: )

Ich melde micht mit Bildern, wenns mit dem Zerlegen klappt... noch meckert meine Mutter, daß ich ja nicht auch die zweite Nabe durch Zerlegen killen soll :P Aber was solls, der Ami auf Ebay bietet ja ZWEI überholte Naben in der Auktion an :lol:

Grüße,
Daniel
Alterspinner

Beitrag von Alterspinner »

ist es nicht einfacher ne andere Nabe besorgt ...

und falls Du nicht da bist kannst auch der Pole an der Tankstelle einbauen -- und gut!

http://cgi.ebay.de/Ford-Explorer-Bj-92- ... dZViewItem
DanielW
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Beitrag von DanielW »

Hallo,

ja klar ist das einfacher! Ich spekuliere ja auch auf die Naben aus Amiland, diese hier hab ich noch nicht gefunden... noch 8 Tage, das ist eine Ewigkeit!
Ich gehöre aber zu den Typen, die gern wissen, WARUM was nicht geht und WIE es gehen soll.

Passen eigentlich jetzt alle Naben-Hütchen auf alle wellenseitigen Verriegelungsringe??
Wäre praktisch.

Grüße,
Daniel
Alterspinner

Beitrag von Alterspinner »

yo Daniel..

aber das was du an zeit in die Dinger steckst.. da gibt es wichtigeres, als das was schon drüber geschrieben wurde... neu ebesorgt und gut..

und dann die wirklich wichtigen probleme angepackt..

du musst immer das Packet nehmen, welches zusammen passt..
diese klauen wurden auch mal überholt und verstärkt ..
DanielW
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Beitrag von DanielW »

Hallo,
ranger hat geschrieben: du musst immer das Packet nehmen, welches zusammen passt..
diese klauen wurden auch mal überholt und verstärkt ..
Problem ist ja, daß oft oder sogar meistens nur die äußeren Teile angeboten werden, ohne Riegel-Ringe. Ist z.B. bei den ganzen new-old-stock Teilen aus Amiland der Fall. Hab da schon nachgefragt :(
Ich hab an "meinem" die neueren, wenn ich das richtig gelesen habe. Die Riegel-Ringe aus Metall ohne Kunststoff-Unterlagscheiben, mit 2 Ringfedern, und die breiteren Nockenringe.
Erstmal die 2 Tage warten, was die zwei überholten "garanteed to work" Naben aus Amiland kosten werden, wenn das nichts wird, dann vielleicht die aus .de.
Gibts einen Richtwert, den man pro funktionsfähiger Nabe inkl. Riegelringen ausgeben muß? Die 220€ von explorerteile.de (telefonisch erfragt) finde ich doch recht happig... zumal er noch aktuell im Netz 135€ schreibt...
Die alten werden aber auf jeden Fall zerlegt, wenn funktionsfähige da sind :P
und dann die wirklich wichtigen probleme angepackt..
Allrad IST wichtig! Das war DER Grund für einen "Gelängewagen". Wir haben hier 50m steilen matschigen Feldweg als Zufahrt. Wenns regnet oder demnächst Schnee fällt, ist sonst zu-Fuß-laufen angesagt. Oder Zetor (Trecker, Bj.64) fahren, der kommt überall hoch 8)

Grüße,
Daniel
Zuletzt geändert von DanielW am 07.12.2006 21:57, insgesamt 1-mal geändert.
Alterspinner

Beitrag von Alterspinner »

... explorerteile
spinnt!
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Beitrag von DanielW »

Wer spinnt nicht?
Gern auch per PN oder Mail.
Wenn einer aus .de günstiger liefern kann und vielleicht auch noch flott ist, immer her mit der Adresse :)
Gruß Daniel
Falk

Beitrag von Falk »

Ich habe da noch einen Verdacht.
Eventuell ist die eine Nabe von einem Bronco II oder Ranger !?

@Ranger
Sind dir da schon mal Unterschiede zur Explorer Nabe aufgefallen ?
Die Funktionsweise von Achse/Antrieb ist ja gleich. Nur alles etwas kleiner dimensioniert. Wobei der Lochkreis wiederum der gleiche ist .....


Ich selber habe schon Achsen, Naben, Nabengehäuse der verschiedenesten Baujahre vom Explorer I untereinander gewechselt
Die technischen Maße waren alle gleich.
Das mit der Reihenfolge des auseinandernehmens kann auch so sein, wie du es beschreibst. Ich selber habe leider keine mehr hier und tippse das hier aus dem Gedächtniss ein --- und ob das noch so funktioniert ? :wink: :oops:
DanielW
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Beitrag von DanielW »

Falk hat geschrieben: tippse das hier aus dem Gedächtniss ein --- und ob das noch so funktioniert ? :wink: :oops:
Na, wenn meins nicht mal von letzter Woche bis gestern reicht... :D

Die Naben werden auf ebay eigentlisch für XP, Bronco, Ranger und manchmal Mazda irgendwas angeboten.

Gruß Daniel
DanielW
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Dringende Frage zu Naben-Modellen

Beitrag von DanielW »

Hallo,
da mein fast fertiger Beitrag einem Bluescreen zum Opfer fiel, hier noch mal Kurzfassung...

Hab grad die beiden Naben aus Amiland ersteigert, 102,50$ zzgl. Versand und wohl noch Zoll etc., aber das scheint mir noch im Rahmen zu sein, da überholt und "garantiert funktionstüchtig".

Der Verkäufer bietet mir die Wahl zwischen den gezeigten Naben http://cgi.ebay.com/ebaymotors/ws/eBayI ... 732&rd=1,1
und der anderen Sorte mit breiteren Nocken (siehe Fotos von meinen Naben, hab doch die Riegelringe mit nur einer Feder, so kann einem das Gedächtnis Streiche spielen :? ). Zusätzlich bietet er mir auch die passenden Verriegelungsringe an.

Dazu die dringende Frage: Welches System ist besser, welches soll ich lieber nehmen??
Hab gelesen, daß es eine Änderung gab, weil die alten zu labil waren... aber welches SIND die alten?

Und passen nun eigentlich alle Außenteile ("Hütchen") auf alle Innenteile (Verriegelungsringe aud der Welle)?

Wäre super, wenn jemand schnell einen Tip geben könnte, muß dem Verkäufer bis morgen Bescheid geben, welche ich will.

Grüße,
Daniel
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Alterspinner

Beitrag von Alterspinner »

Falk hat geschrieben:Ich habe da noch einen Verdacht.
Eventuell ist die eine Nabe von einem Bronco II oder Ranger !?

@Ranger
Sind dir da schon mal Unterschiede zur Explorer Nabe aufgefallen ?
Die Funktionsweise von Achse/Antrieb ist ja gleich. Nur alles etwas kleiner dimensioniert. Wobei der Lochkreis wiederum der gleiche ist .....
Nun.. eine Explorer Nabe wird nie auf eine B2/Ranger Achse passen.. .. liegt an der Dana 28 zu 35er Achse..

das wiederum lässt sich durch den Tausch der Innenverzahnung wieder beheben.. :-) ISt alles Baugleich .. bis eben der Innendurchmesser..
So schon durchgeführt..
meine damaligen Reste hatte ich Börni vermacht ...

Daniel.. ist es nicht egal was Du nimmst? .. wird deine Mutter jemals ins Gelände gehen .. oder exessiv 4WD nutzen? ...
ansonsten sin die überarbeiteten Versionenn meine ich aus Metal und die 1. Gerneration Plastik..
aber das steht hier irgendwo schon mal geschrieben .. im Forum
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