eventuelle Lösung für: Kein Versand nach Deutschland !?

Wer liefert was?
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Nene

eventuelle Lösung für: Kein Versand nach Deutschland !?

Beitrag von Nene »

Hallo,

habe jetzt schon öffters mitbekommen das manche Probleme mit dem Einkauf in den USA haben.

Viele Firmen liefern nicht nach Deutschland ist wohl das goße Problem!!!
Grundsätzlich bekommt man alles nach Deutschland und zwar von jedem.

Versendet eine Firma nicht direkt, kann man einen Paket-Weiterleitungs-Service einsetzen.

z.B.:

http://www.bonvu.com/bonvu/index.php?la ... zAodOye80Q

Man kauft ein (auch von verschiedenen Firmen/Herstellern),
läst alles zu dem Paket-Weiterleitungs-Service senden, der macht auf Wunsch ne Sammellieferung und leitet es nach Deutschland weiter.

Ist absolut einfach und teilweise sogar günstiger als der Direktversand.
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homerbundy
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Beitrag von homerbundy »

Bonvu, Bongo, etc. sind alles dienstleister, die zwangsläufig ausschliesslich am Versand verdienen. Zum Teil machen sie das durch Einsparungen, die ihnen bei höheren Frachtraten von den Transporteuren zugestanden werden, zum anderen Teil durch Gebühren - wie zBsp. einen monatlichen Mitgliedsbeitrag u.ä.

Was man nicht vergessen darf ist, dass man auf jeden Fall zuerst einmal die Versandkosten innerhalb der USA direkt an den Anbieter zu bezahlen hat. Diese sind - gerade bei Ebay - oft astronomisch hoch. Dafür sind die Verkaufspreise auf den ersten Blick meist sensationell billig. (Viele Ebayer rechnen einen Grossteil des Atrikelpreises in die Versandkosten ein, um billiger zu erscheinen)

Was der Weiterversand über Anbieter wie Bonvu oder Bongo endgültig kostet, kann man im Vorhinein nicht exakt ermitteln. Das wird einem dann beim Versand erst mitgeteilt. Daher ist zwangsläufig keine exakte Kalkulation möglich.

Das sollte man vor einer Bestellung bedenken. Es gilt eben wie immer: Genau nachrechnen, vergleichen, nochmals nachrechnen und erst dann bestellen...
Das "blligste" Angebot ist eben oft bei weitem nicht das, wofür man am wenigsten bezahlt... :wink:
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anncarina
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Beitrag von anncarina »

Buhu...das Schreckgespenst.
Ich hab bei Bongo grad für den Versand eines Satzes Reifen und einem Konvolut von Ersatzteilen, Büchern etc. 800 Dollar bezahlt. Reifen hätten hier 1250€ gekostet. In USA 525$. So komm ich auf 1325 USD = 980€. Plus 34,30€ Zoll. Plus 192,72 Einfuhrumsatzsteuer = 1207€ für den Satz sofort statt "nicht lieferbar" und die Teile waren "gratis mitversand".
Fazit: Bongo ist nicht "zu teuer", die Frachtraten sind übersichtlich und billiger als USPS. Die Teile kommen innerhalb 2-5 Tagen hier an. Die Rechnungen stimmen und sind in der richtigen Währung ausgewiesen. Die Sachen werden so umgepackt das alles möglichst kostengünstig verschickt werden kann. Ich kann selbst online bestimmen was noch liegen bleibt und was sich lohnt gleich zu verschicken...Und das Beste: Man wird nicht veräppelt!
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Geht nicht? Gibt's nicht!
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Nene

Beitrag von Nene »

Die sogenannten Dienstleister sind nur dann interessant wenn:

a; ich etwas haben will das mir aber kein Händler nach Deutschland schickt
b; ich bei verschiedenen Firmen kaufe und dadurch jedesmal einzelnen Versand nach Deutschland hätte.

Dabei ist es egal um welche Artikel es sich handelt.
z.B: ich Kauf bei Händler a einen Gefrierschrank ( damit ich den fielen schönen Schnee aufheben kann :? ) und bei Händler b Winterklamotten, ist es unter Umständen sinnvoll einen sogenannten Dienstleister einzuschalten da das Gewicht der Klamotten nicht mehr auffällt.


Es sollte ja nur ein Hinweis sein, das es möglich ist Waren nach Deutschland zu bekommen auch wenn es der Händler nicht direkt macht.
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homerbundy
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Beitrag von homerbundy »

anncarina hat geschrieben:Buhu...das Schreckgespenst.,,
"Nachrechnen und vergleichen" ist für dich ein Schreckgespenst? Naja, das erklärt schlussendlich doch einiges :lol:

[quoet]
Fazit: Bongo ist nicht "zu teuer", die Frachtraten sind übersichtlich und billiger als USPS.,,,[/quote]

Ich weiss dass du fest daran glaubst, dass dir jeder blind vertraut. Aber in Zeiten des Internets kann man halt leider selbst vergleichen und daher wär' ich mit solchen Tatsachenbehauptungen etwas vorsichtiger.
Manche Leute können nämlich den Wahrheitsgehalt solcher Behauptungen durchaus noch selbst recherchieren und sind sogar auch in der Lage, nachzurechnen... :wink:

Frachtkosten Bongo Link
Frachtkosten USPS Link

Bzw. der Einfachheit halber hier: Bongo (bereits ermässigter Satz bei monatlicher Mitgliedsgebühr) vs. USPS Priority:

GEWICHT (Pfund) / Tarif BONGO ($) /Tarif USPS ($)
Bis 1 / 33.09 / 28.00
Bis 2 / 38.82 / 31.05
Bis 3 / 45.60 / 34.10
Bis 4 / 51.93 / 37.15
Bis 5 / 57.99 / 40.20
Bis 10 / 76.32 / 55.45
Bis 15 / 92.40 / 70.70
Bis 20 / 109.71 / 85.95
Bis 25 / 119.73 / 101.20
Bis 30 / 137.13 / 116.45
Bis 40 / 167.55 / 146.95
Bis 50 / 196.02 / 177.45
Bis 60 / 228.12 / 207.95
Bis 70 / 260.52 / 238.45

Noch ein paar Kleinigkeiten, die man bei Bongo, Bonvu, etc. nicht ausser acht lassen sollte. Neben den Versandgebühren innerhalb der USA, die ja zwangsläufig noch zur Frachtrate hinzuzukalkulieren sind, übernimmt Bongo keine Gewährleistung für den Zustand der verschickten Ware. Man muss daher zusätzlich bein Verkäufer schon einmal eine Versicherung abschliesen, was den Versand innerhalb der USA zusätzlich verteuert.

Bongo bietet ausschliesslich nur den versicherten Versand ab der virtuellen Adresse des Bongo-Kunden an. Ob ein Artikel schon beschädigt dort angekommen ist oder erst auf dem Weg ab dort beschädigt wurde, muss erst einmal nachgewiesen werden - und zwar (wie immer) vom Empfänger bei der Übernahme der Lieferung.

Die Lieferungen ab der Bongo-Adresse mögen zwar innerhalb von nur 5-6 Tagen ankommen, aber das ändert nichts daran dass der Hersteller oder Anbieter die Sachen ja erst an die Bongo-Adresse des Knuden schicken muss. Teile die sowieso ein paar Tage benötigen, werden diese paar Tage daher auch trotzdem benötigen, um erst einmal dort anzukommen. Bongo it weder ein Hersteller, noch ein Händler. Das einzige was die berkaufen ist eine Dienstlestung und verdient wird dabei an den Frachtraten.
So funktioniert das Konzept nun einmal.

Und das kann durchaus in Einzelfällen auch für den Kunden Sinn machen - eben, wenn man zBsp. einen Kühlschrank, zwei T-Shirts, ein paar Jeans und dazu noch einen Satz Scheibenwischer von verschiedenen Anbietern bestellt, die selbst nicht internaional verschicken.

Es ist daher absolut kein Fehler, bei einem bestimmten Einkaufsvolumen innerhalb der USA auch mit den Preisen von Bongo, Bonvu, etc. zu vergleichen. Wie immer gilt nun einmal: Nachrechnen, vergleichen, nochmals nachrechnen und dann erst die Entscheidung treffen.
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Nene

Beitrag von Nene »

Was tun wenn der Händler/Lieferant nicht nach Deutschland/EU liefert?

Ich verwende da Bonvu: kein Mitgliedsbeitrag und ich kann unter verschiedenen Versandarten wählen.

Anncarina verwendet Bongo: ?

Homerbundy hat das Problem erst garnicht: wohnt ja in den Staaten. Sendet dafür aber fleißig (hat aber leider keine Kühlschränke im Programm)
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Interflieger
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Beitrag von Interflieger »

Also für den Privatkäufer, der einmal im Jahr einen Toaster in den Staaten kaufen möchte, ist das in der Tat schwierig. da hilft nur, einen zu kennen, der die hier umfassend beschriebenen Versandoptionen verwendet und das in seine Lieferungen mit aufnehmen kann.

Hilfreich für Kleinmengen ist auch, wenn man jemand in einer amerikanischen Regierungsorganisation kennt, der in D arbeitet. Da muss man halt nur selbst auf die Zollgrenze achten, wenn was deklariert werden muss. :P
--

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Sam 64
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Beitrag von Sam 64 »

:? :? :?
So ich oute mich jetzt, ich hab noch NIE etwas in USA bestellt! :o
Ich ruf Thomas an und der schickt es mir und zwar die richtigen Teile, in guter Qualität, zu einem anständigen Preis. Wo er die bestellt ist mir egal.
Ich muss mich weder mit dem Zoll rumschlagen, noch muss ich mir Gedanken machen über defekte/falsche Lieferungen oder wie ich diese dann wieder in die USA zurückschicke.
Es gab auch schon mal den Fall, dass ich mit Teilen nicht zufrieden war, dann hab ich angerufen, das erklärt und Thomas sagte dann, ok... dann brauchst Du sie auch nicht zahlen. :o
So, das nenne ich Service am Kunden! :D
Deshalb werde ich weiterhin alles was ich für mein Auto brauche, ganz einfach und Schmerz frei, bei Thomas bestellen.
So einfach kann das Leben für einen Kunden sein... :D
Wenn man dann vor Ort ist, geht der Service am Kunden auch noch durch den Magen, was will man mehr ..... eine Oase in der Servicewüste.

Grüße vom Schnitzelbestochenenundpreiseweitergegebenen
XPII ´97, LPG, "powered by anncarina" mit WAF
Subaru Outback ´07 "powered by Emirates" mit MAF
Nene

Beitrag von Nene »

Bin ebenfalls Kunde bei Anncarina, ebenso bei Homerbundy.
Bin mit beiden voll zufrieden.

Trotzdem liest man immer mal wieder das jemand sich was im WWW gefunden hätte, der Händler aber nicht nach Deutschland schickt.

Denen soll das hier eine Hilfe sein.
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homerbundy
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Beitrag von homerbundy »

Nene hat geschrieben:...Homerbundy hat das Problem erst garnicht: wohnt ja in den Staaten. Sendet dafür aber fleißig (hat aber leider keine Kühlschränke im Programm)
Im Programm nicht, aber wir haben auch zBsp. keine Musikinstrumente im Programm und ein Kunde hat sich trotzdem kürzlich ein komplettes Schlagzeug bei einem Verkäufer hier gekauft und über uns zu sich schicken lassen.

Hat ihn genau $20,- für die Palette gekostet - und natürlich die tatsächlich anfallenden Versandkosten, lt Spedition. 8)

Jeder hat bei uns die Möglichkeit, sich zu einer Bestellung zusätzlich etwas dazupacken zu lassen - zBsp. irgendwas von Ebay oder was auch immer. Bezahlt werden müssen nur die tatsächlichen Versandkosten - keine Fantasiegebühren eines entsprechenden Dienstleisters, der nur am Versand verdient.

Ausserdem hat jeder die Möglichkeit, als Versandoption "Abholung" auszuwählen. Wer zBsp. ein FedEx-, UPS-, DHL- oder Speditionskonto hat oder nutzen kann, bezahlt dann bei uns exakt 0.00 Euro Versandkosten. Trotzdem wird bei uns alles ordentlich verpackt, die notwendigen Papiere ausgestellt und alles für den Versand vorbereitet. Oder derjenige kommt tatsächlich selbst vorbei.

Weiters kann man sich von uns aus natürlich auch etwas an eine US-Adresse schicken lassen. Auch eine Hoteladresse, eine Ferienwohnung, Postlagernd, ganz egal.
Auch der Versand an eine APO Adresse in Europa ist kein Problem. (wenn man zBsp. jemanden bei den Armed Forces in Deutschland kennt)
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Alterspinner

Beitrag von Alterspinner »

Nene hat geschrieben:Bin ebenfalls Kunde bei Anncarina, ebenso bei Homerbundy.
Bin mit beiden voll zufrieden.

Trotzdem liest man immer mal wieder das jemand sich was im WWW gefunden hätte, der Händler aber nicht nach Deutschland schickt.

Denen soll das hier eine Hilfe sein.
Ich hatte auchgrad was fürn Mustang gekauft...
sollte 3$ Kosten und 37$ Versand ;)
der Verkäufer sendet und verkauft somit International..
Er akzeptiert aber keine "Auslandszahlungen" z.B. Paypal Deutschland

Was für ein schlauer Fuchs.. er sollte daraufhin seinen Account umstellen damit ich zahlen kann und/oder mir eine PayPal Zahlaufforderung senden.. tat er nicht.. Hat mich aber bei Ebay Negativ Anmerken lassen weil ich nach Öffnen eines Nichtbezahlten Artikelfalls nicht bezahlte.. Wie auch?

Ebay hat dann den negativeintrag gelöscht da ich ihn mehrfach aufforderte die Zahlung anzunehmen...

Für mich stellt es sich so dar.. das er angekackt war das das Teil für so billig weggeht ;)
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DerChef
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Beitrag von DerChef »

Konntest du es denn mittlerweile bezahlen?
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Nene

Beitrag von Nene »

Das Problem kenne ich auch. Versand Weltweit, aber Zahlungen nur aus den Staaten.
Bonvu hat mir da auch schon geholfen, die erledigen die Zahlung für mich. Natürlich nicht umsonst.

Solche Auktionen sollten von Seitens eBay gar nicht möglich sein, aber eBay ist soetwas leider egal.
Meines Erachtens ist es doch egal wo die Kohle herkommt. Hauptsache es wird bezahlt.

Habe mal nen Subaru für 23,50€ bei eBay ersteigert ( in Deutschland) der Verkäufer hat fast durchgedreht als ich am nächsten Tag bei Ihm war und das Auto holte.
Alterspinner

Beitrag von Alterspinner »

DerChef hat geschrieben:Konntest du es denn mittlerweile bezahlen?
das ich das nicht Zahlen konnte ergibt sich doch schon aus meinem Text das er nicht geantwortet hatte... oder liest du nicht ?
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anncarina
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Beitrag von anncarina »

Mein Tip: Einfach mal die Bedingungen des jeweiligen Dienstleisters durchlesen. Gilt sowohl für Bongo als auch für Kreditkartenunternehmen etc. Evtl hilft eine Goldkarte weiter.
Sehr oft bieten die Unternehmen sehr wohl einen guten Schutz.
Man kann auch bei seinen Einkäufen bei Ebay einfach auf die Bewertungen schauen.
Bestellungen bei Händlern in USA kann man von einer positiven BBB Bewertung ( Ne Art US Verbraucherschutz ) abhängig machen.
Dann ist man auf der sicheren Seite ( einigermassen wenigstens ).
Wenn man ansonsten mit gesundem Menschenverstand ( Keine Zahlungen an andere Firmen und Adressen als den Verkäufer leisten. Rücksendungen an andere als die Verkäuferadresse nicht vornehmen etc.) agiert wird man keine Probleme haben.
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