Tacho KM Anzeige Problemchen....
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Alpenranger
Tacho KM Anzeige Problemchen....
Servus,
mir ist die letzten Tage bei meinem EX I was aufgefallen.
Laut GPS weicht die gefahrene Geschwindigkeit bei 110 um ca 8-12 km/h ab,
d.h. das GPS sagt 110 km/h und mein Tacho zeigt ca 125 km/h an.
OK, das kann ich bei 31x10,3 R15 Bereifung verstehen,
ABER
warum, wenn er mehr Geschwindigkeit anzeigt, zählt dann der Tageskilometerzähler weniger Kilometer als es tatsächlich sind..
Bei einer Fahrt von 186 KM zeigte mir der Tageskilometerzähler nur 152 gefahrene KM an.
Wie kann das zusammenhängen????!!!????..........
mir ist die letzten Tage bei meinem EX I was aufgefallen.
Laut GPS weicht die gefahrene Geschwindigkeit bei 110 um ca 8-12 km/h ab,
d.h. das GPS sagt 110 km/h und mein Tacho zeigt ca 125 km/h an.
OK, das kann ich bei 31x10,3 R15 Bereifung verstehen,
ABER
warum, wenn er mehr Geschwindigkeit anzeigt, zählt dann der Tageskilometerzähler weniger Kilometer als es tatsächlich sind..
Bei einer Fahrt von 186 KM zeigte mir der Tageskilometerzähler nur 152 gefahrene KM an.
Wie kann das zusammenhängen????!!!????..........
Also... die Geschwindigkeit ist ganz sicher von der Reifengröße und der Länge der Lauffläche abhängig, das kann (manchmal muss) angepasst werden.
Die gefahrene Kilometerstrecke ist meines Wissens nicht von der Geschwindigkeit abhängig, sondern wird direkt an der Achse abgegriffen, oder?
Berechnet das Navi vielleicht die gefahrene Strecke nur aus Zeit und Geschwindigkeit?
Wie wird beim XP die TAchoeinheit angetrieben? Kilometer und Geschwindigkeit getrennt?
Die gefahrene Kilometerstrecke ist meines Wissens nicht von der Geschwindigkeit abhängig, sondern wird direkt an der Achse abgegriffen, oder?
Berechnet das Navi vielleicht die gefahrene Strecke nur aus Zeit und Geschwindigkeit?
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Eine Voreilung um ca 10 KM/H bei normalen Reisegeschwindikeiten hat fast jeder XP mit Serienbereifung
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Alpenranger
Servus,
das mit der Voreilung wäre ja nicht so schlimm, aber wenn der Tacho bei einer Tatsächlichen Geschwindgkeit von 100 KM/H 10 KM/H voreilt, dann müsste ich ja rechnerisch auch mehr gefahrene Kilometer angezeigt bekommen als ich gefahren bin.
( wenn ich 1 Stunde mit genau 100 km/h fahre und der Tacho zeigt 110 an dann müsste ich ja auch 110 km mehr auf dem Tageskilometerzähler haben, das ist aber nicht der Fall. Ich fahre eine Strecke von 185 KM und der Kilometerzähler zeigt nur 151 gefahrene kilometer an.
Der Geschwindigkeitsmesser zeigt aber bei einer Geschwindigkeit von 100 ca 110 an.)
das mit der Voreilung wäre ja nicht so schlimm, aber wenn der Tacho bei einer Tatsächlichen Geschwindgkeit von 100 KM/H 10 KM/H voreilt, dann müsste ich ja rechnerisch auch mehr gefahrene Kilometer angezeigt bekommen als ich gefahren bin.
( wenn ich 1 Stunde mit genau 100 km/h fahre und der Tacho zeigt 110 an dann müsste ich ja auch 110 km mehr auf dem Tageskilometerzähler haben, das ist aber nicht der Fall. Ich fahre eine Strecke von 185 KM und der Kilometerzähler zeigt nur 151 gefahrene kilometer an.
Der Geschwindigkeitsmesser zeigt aber bei einer Geschwindigkeit von 100 ca 110 an.)
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Die Tatsache das der Tacho voreilt sagt ja nicht automatisch aus das der KM Zähler nicht stimmt!!!
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Der Drehmagnet-Tachometer soll die Geschwindigkeit messen, indem er die Drehbewegung einer biegsamen Welle auf die permanente Anzeige einer Tachonadel überträgt. Dabei soll der Ausschlag der Nadel gegen eine Feder entsprechend der Drehzahl der Tachowelle steigen.
Funktion
Die biegsame Tachowelle ist mit einem kleinen Stabmagneten verbunden. Er ist in der Zeichnung oben an seinen Farben Rot für Nordpol und Grün für Südpol zu erkennen. Er dreht sich in einer ebenfalls drehbar gelagerten Trommel aus Aluminium. Nach der Regel von Lenz (1834) induziert der rotierende Magnet in die Aluminiumtrommel Wirbelströme, die mit steigender Drehzahl stärker werden. Der Stabmagnet versucht also, seine Drehbewegung auf die Alu-Trommel zu übertragen, umso mehr, je schneller er dreht. So wird die Trommel gegen eine Feder am Ende der Welle mit steigender Drehzahl der Tachowelle gedreht. Das wiederum verstärkt den Ausschlag der ebenfalls mit der Alutrommel verbundenen Tachonadel. Die entsprechende Geschwindigkeit wird angezeigt.
Mechanische Tachowellen nehmen die Geschwindigkeit meist entweder am Getriebeausgang oder direkt am nicht angetriebenen Rad auf. Es gab wohl vereinzelt auch Tachometer, die nach dem Prinzip des Fliehkraftreglers arbeiteten. Moderne Geschwindigkeitsanzeigen funktionieren ohnehin fast ausschließlich elektronisch. Ein oder mehrere Reedkontakte werden am Getriebeausgang durch einen umlaufenden Magneten zum Schalten angeregt und die entstehenden Impulse werden durch einen Schaltkreis im Tachometer oder durch das Motor-Steuergerät ausgewertet und auf einen Schrittmotor (analog) oder auf eine digitale Anzeigeneinheit übertragen.
Funktion
Die biegsame Tachowelle ist mit einem kleinen Stabmagneten verbunden. Er ist in der Zeichnung oben an seinen Farben Rot für Nordpol und Grün für Südpol zu erkennen. Er dreht sich in einer ebenfalls drehbar gelagerten Trommel aus Aluminium. Nach der Regel von Lenz (1834) induziert der rotierende Magnet in die Aluminiumtrommel Wirbelströme, die mit steigender Drehzahl stärker werden. Der Stabmagnet versucht also, seine Drehbewegung auf die Alu-Trommel zu übertragen, umso mehr, je schneller er dreht. So wird die Trommel gegen eine Feder am Ende der Welle mit steigender Drehzahl der Tachowelle gedreht. Das wiederum verstärkt den Ausschlag der ebenfalls mit der Alutrommel verbundenen Tachonadel. Die entsprechende Geschwindigkeit wird angezeigt.
Mechanische Tachowellen nehmen die Geschwindigkeit meist entweder am Getriebeausgang oder direkt am nicht angetriebenen Rad auf. Es gab wohl vereinzelt auch Tachometer, die nach dem Prinzip des Fliehkraftreglers arbeiteten. Moderne Geschwindigkeitsanzeigen funktionieren ohnehin fast ausschließlich elektronisch. Ein oder mehrere Reedkontakte werden am Getriebeausgang durch einen umlaufenden Magneten zum Schalten angeregt und die entstehenden Impulse werden durch einen Schaltkreis im Tachometer oder durch das Motor-Steuergerät ausgewertet und auf einen Schrittmotor (analog) oder auf eine digitale Anzeigeneinheit übertragen.
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Alpenranger
Das habe ich schon so verstanden, ist ja bei Audi usw auch so.
mir stellt sich ja nur die Frage ob es was ändert wenn ich ein anderes Kombiinstrument verbaue.
Mein Cherokee XJ läuft auch auf 31er Rädern aber da ist bei weitem keine so drastische Abweichung von den angezeigten Kilometern zu den tatsächlich gefahrenen Kilometern. Ich mein ja nicht die Geschwindigkeitsanzeige.
Serienbereifung wäre 225/70R15 jetzt sind 31X10,5R15 verbaut und eingetragen. Eigentlich müsste der Tacho doch weniger anzeigen?
mir stellt sich ja nur die Frage ob es was ändert wenn ich ein anderes Kombiinstrument verbaue.
Mein Cherokee XJ läuft auch auf 31er Rädern aber da ist bei weitem keine so drastische Abweichung von den angezeigten Kilometern zu den tatsächlich gefahrenen Kilometern. Ich mein ja nicht die Geschwindigkeitsanzeige.
Serienbereifung wäre 225/70R15 jetzt sind 31X10,5R15 verbaut und eingetragen. Eigentlich müsste der Tacho doch weniger anzeigen?
- Steve Osten
- Beiträge: 333
- Registriert: 31.07.2010 18:35
- Wohnort: Nähe Stuttgart
Moin,
spannenderweise zeigt der Tacho zuviel und der Wegstreckenzähler zu wenig an.
Bei größer werdendem Raddurchmesser sollte die serienmäßige Tachovoreilung weniger werden und irgendwann in eine Nacheilung übergehen, denn das Rad braucht ja pro Streckeneinheit weniger Umdrehungen.
Ich war bisher der laienhaften Meinung, dass Tacho und Wegstreckenzähler von dem selben Signal gespeist werden...
Zum Vergleich:
Mein 94er zeigt lt. Tacho im mittleren Geschwindigkeitsbereich (60...100 km/h) etwa 2...3 km/h mehr an als tatsächlich gefahren werden (Navigationsgerät, hier sollten die Abweichung bei guten Messbedingungen unter 1 km/h liegen) bei 255/70-15.
Wegstreckenmesser habe ich noch nicht getestet und abgeglichen....werde mal versuchen, auf der nächsten längeren Tour mitzumessen.
Gruß S.
spannenderweise zeigt der Tacho zuviel und der Wegstreckenzähler zu wenig an.
Bei größer werdendem Raddurchmesser sollte die serienmäßige Tachovoreilung weniger werden und irgendwann in eine Nacheilung übergehen, denn das Rad braucht ja pro Streckeneinheit weniger Umdrehungen.
Ich war bisher der laienhaften Meinung, dass Tacho und Wegstreckenzähler von dem selben Signal gespeist werden...
Zum Vergleich:
Mein 94er zeigt lt. Tacho im mittleren Geschwindigkeitsbereich (60...100 km/h) etwa 2...3 km/h mehr an als tatsächlich gefahren werden (Navigationsgerät, hier sollten die Abweichung bei guten Messbedingungen unter 1 km/h liegen) bei 255/70-15.
Wegstreckenmesser habe ich noch nicht getestet und abgeglichen....werde mal versuchen, auf der nächsten längeren Tour mitzumessen.
Gruß S.
Explorer1 121kW Haslbeck Highway ('94)