Verarbeitung 1990-1995

Aktuelle Diskussionen zur Geschichte des Ford Explorer
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DaDonDerDritte
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Beitrag von DaDonDerDritte »

Ich werde mich morgen mal vorstellen :wink:
@Falk
Genau das mein ich :)
Schrauben möchte ich selber nicht soo viel,kleinkram ist kein Thema, aber große Sachen, davon habe ich keine Ahnung. Mein 7er ist jetzt seit 12.000 km in meinem Besitz, und läuft ohne Probleme. Da ich meine Autos eh nicht länger als 1 Jahr fahre (maximal) sind reparaturen eher nebensächlich.
Wieviel Drehmoment hat der 4.0l? Ich habe nen 3.0l, der hat mehr PS als der Explorer, aber weniger Hubraum. Leistungstechnisch brauche ich nicht mehr Power, bin sowieso mehr der cruiser, als der heizer, sonst hätte ich sowieso jetzt schon das falsche auto :P
Aber mal ehrlich,was erwartest du von einem Geländewagen für 1200€?????
Er soll fahren, und mich zuverlässig von A nach B bringen, so wie ich das von meinem jetzigen Wagen gewohnt bin :)
Außerdem stehe ich auf große robuste Amis, um auch mal bissl Offroad fahren zu können, und ganz wichtig, um auch bei Schnee voran zu kommen, ihr glaubt nicht, was das für eine Qual ist mit dem 7er.
cricri4168

Beitrag von cricri4168 »

Wieviel Drehmoment in Zahlen kann ich nicht sagen, aber für seine 2 Tonnen Gewicht und Der übersetzung kommste schnell vom Fleck, da kannste den Porsche kurzeitig an der Ampel stehenlassen, aber ihm nicht Davonfahren. :D :D
Nun, wenn der Allrad funktioniert ist der Ex 1 auch im Winter nicht aufzuhalte, vohrausgesetz dass gute Gummis Aufgezogen sind, und wichtig! den Allrad nur dann Benutzen wenn Normal gar nichts mehr Geht und Nur auf Rutschigem untergrund, ansonten ist das Differenzial mal schnell im eimer :?
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homerbundy
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Beitrag von homerbundy »

Falk hat geschrieben: Am besten halt dann die 93-95er Modell, die hier offiziell verkauft worden sind.
Warum dann nicht auch das 96er Modell? Gibt ja keine Unterschiede zum 95er... :shock:
2 XP's: 1x '91 Eddie Bauer 4x4, 1x '94 Export, 1x '02 Excursion 6.8L V10 4x4
cricri4168

Beitrag von cricri4168 »

Bis '95 wahr noch etwas weniger Elektronikschrott Verbaut :P
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homerbundy
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Beitrag von homerbundy »

cricri4168 hat geschrieben:Bis '95 wahr noch etwas weniger Elektronikschrott Verbaut :P
Der einzige Unterschied ist, dass 1996 bereits bei allen XP's OBDII eingebaut war. Bei manchen 95ern gab's vorerst nur OBDI

Aber ansonsten war's das auch schon mit den Unterschieden. Vom Design, den verwendeten Materialen, der mechanischen Technik und der Verarbeitung her - alles exakt gleich.
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Falk

Beitrag von Falk »

Ja gut, das mit den Jahreszahlen und Modelljahren ist wieder mal etwas verwirrend.

Da es hier ja ausschließlich um den Explorer I geht, geht es also allgemein um die MJ `90 bis `94. Und auf den deutschen Markt bezogen nur um die MJ `93 und `94.

Ich gehe jetzt mal davon aus, dass die ersten Explorer II Modelle als MJ `95 im Herbst 1994 in Louisville vom Band gerollt sind.
Schnell geschaut: als Modelljahr-Code in der FIN (10. Position) mit S
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homerbundy
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Beitrag von homerbundy »

Falk hat geschrieben: Ich gehe jetzt mal davon aus, dass die ersten Explorer II Modelle als MJ `95 im Herbst 1994 in Louisville vom Band gerollt sind.
Schnell geschaut: als Modelljahr-Code in der FIN (10. Position) mit S
Stimmt ;)

Ich hatte schon einen Kunden mit einem 94er "XPII" - und viele mit 95er "XPI" - natürlich nur laut Erstzulassungsdatum.

Daher ist's wichtig festzuhalten, dass es keine 95er "Halbjahres-XP1" o.ä. Nonsens gibt. Ja, Ford D hat die Vorgängermodelle noch bis weit in's 95er Jahr verkauft. Sogar 96er "XP1" gibt's, wenn man nach dem Verkaufs- oder Zulassungsdatum geht.
Aber - wie schon oft erwähnt hat das halt mit dem Modelljahr gar nichts zu tun.
Ich hab' ja zBsp. selbst einen "90er" Explorer. Das war seinerzeit auch mein erster XP und was hab' ich mich da krumm gesucht, um Ersatzteile zu finden :lol:

Im Interesse der XP-Besitzer (speziell der noch weniger erfahrenenen) sollte der Unfug mit "XP1 1993 - Mitte 1995" endlich wegfallen. Export XP1's gab's ja sogar schon mit Anmeldetatum Ende 92, sind aber Mj. 93, usw. usw...

Nur die VIN zählt eben ;)
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HGW
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Beitrag von HGW »

XP fahren kannst du nicht mit der Oberklasse weiß/blau oder Benz o.ä. vergleichen.
Sorry, bei dem Thema bin ich Linsenquerspalter.

"Oberklasse" ist ein Fahrzeugsegment und bezeichnet Autos etwa in der Größe eines 7er BMW.
Was sicher gemeint ist, sind die sogenannten "Premiummarken" - also solche, die allgemein für etwas Besseres gehalten werden.

Hier ist es so, dass der erste Explorer durchaus mit diesen Premiummarken hätte gemessen werden können - nur von diesen gab es damals keine SUV. Kein BMW X5, kein Mercedes M, kein Audi Q7. Kein Vergleichsmaßstab.

Das war ja gerade der Grund, warum Ford damals relevativ erfolgreich mit dem Explorer den Markt aufrollen konnte - und sich das satt hat bezahlen lassen. Der Explorer kostete 1993 ca. 55.000 DM und war damit der zweitteuerste Ford, den es zu kaufen gab (teurer war nur der Ford Scorpio Ghia 24V in Vollausstattung).

Jetzt zum Plastik:
Ja, das kann heutigen Ansprüchen natürlich nicht mehr genügen. Man darf auch nicht vergessen, dass der Explorer hierzulande zwar in einem Premiumsegment platziert wurde, aber in den USA ein Brot-und-Butter-Auto war, mit dem vorzugsweise Mami zum Einkaufen gefahren ist und den es dort ja auch in ziemlich billigen Versionen gab.

granikos hat es gut beschrieben:
Die Verarbeitung darfst du mit dem Euro-Vehicles nicht vergleichen ;die amis haben da andere erwartungen als die europäer.Das soll aber nicht so verstanden werden dass sie unqualitative autos bauen ,im gegenteil;
Die Erwartungen der Amis an den Innenraum und Spaltmaße waren damals(!) nicht sehr hoch. Dafür musste der Wagen auch auf der einsamsten Ranch morgens immer anspringen und notfall auch ohne Öl fahren können. Da ist der Explorer große Klasse, ja "Oberklasse" ;)
Zuletzt geändert von HGW am 31.01.2010 13:04, insgesamt 3-mal geändert.
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Ford Explorer SOHC Bj. 98
DaDonDerDritte
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Beitrag von DaDonDerDritte »

Ihr meint also, es gibt auch 92er, die eigentlich schon 93er sind? Sprich eine Umrüstung auf Euro 2 ist kein Problem...
Was ist denn OBDI und OBDII? Wie darf ich das mit dem Differntial verstehen, das zerlegt es recht fix, sobald man öfers den Allrad benutzt?
Falk

Beitrag von Falk »

Wichtig ist das was im KFZ-Brief steht.
--> http://www.explorer4x4.de/viewtopic.php?t=4230
Es geht da um die TSN und die grundsätzliche Schadstoffeinstufung.
Bei US-Direktimporten fehlen da teilweise die Angaben

OBD I und II sind Diagnosesysteme.
Ein Explorer I hat immer OBD I . Kann man also relativ simpel selber auslesen.

Das vordere Differential ist so sicher fast das letzte, was am Explorer I kaputt gehen kann.
Schwachpunkte sind da die automatischen Freilaufnaben. Die sollten sauber ein- und ausrasten.
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homerbundy
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Beitrag von homerbundy »

Falk hat geschrieben:Da es hier ja ausschließlich um den Explorer I geht, geht es also allgemein um die MJ `90 bis `94...
Sorry, das hatte ich vorhin überlesen. :shock:

Es gibt keinen Explorer Modelljahr 1990.

Die Produktion des Explorer begann zwar schon 1989 und 1990 wurden bereits Explorer angeboten, ausgeliefert und verkauft, aber die waren alle Modelljahr 1991.
Nach den Werksferien 1991 gab's (im Jahr 1991) bereits die 1992er bei den Händlern, usw., usw...

Die in Deutschland offiziell über's Ford Händlernetz verkauften Explorer der ersten Generation, waren alle ausnahmslos Modelljahr 1993 und 1994.

Erstzulassungsdatum, Verkaufsdatum, o.ä. sind völlig belanglos.

Nur die VIN zählt ;)
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anncarina
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Beitrag von anncarina »

ich weiss ja nicht WELCHEN Porsche Du da stehen gelassen hast....Aber eins steht fest: der Wagen war massiv kaputt/ganz neu/ UND/ODER der Fahrer hatte keine Lust.
Selbst eine 356er "Dame" nimmts mit dem XP an der Ampel auf :lol: :lol:
Der schlechte Ruf kommt ( zu Recht ) von den qualitativ wirklich schlechten PKW der unteren Preislagen.
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Schaden.- und Wertgutachter spezialisiert auf US Ford.
Geht nicht? Gibt's nicht!
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HGW
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Beitrag von HGW »

und ganz wichtig, um auch bei Schnee voran zu kommen, ihr glaubt nicht, was das für eine Qual ist mit dem 7er.
Nanüle? Verstehe ich nicht - was hast Du für einen 7er?
Mein E38 hat ESP und eine fantastische Traktion(skontrolle). Ich bin bisher prima durchs Wetter gekommen und im Gegensatz zum Explorer konnte ich meinen 7er auf Eis noch nicht querstellen... ;)

OK, in Extremsituationen kommt man mit dem XP bei eingeschaltetem Allradantrieb durch höhere Scheewehen, aber die "Qual" im 7er kann ich nicht nachvollziehen.

Erzähl mal...
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DaDonDerDritte
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Beitrag von DaDonDerDritte »

Ich habe einen E32, und der ist nicht so manierlich wie dein E38 :x Würde nun gerne mal einen Explorer Probefahren, leider nicht wirklich einer aufzufinden in meiner Nähe, der mir zusagen würde. Werde den Markt mal im Auge behalten.
Was hat es eigentlich mit dem Getriebe aufsich, lese desöfteren von Getriebeschäden, sind die wirklich so anfällig? Mein E32 hat jetzt 271.000 km drauf, und schaltet butterweich :)
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HGW
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Beitrag von HGW »

Ich habe einen E32
OK, den bin ich noch nicht gefahren. Ich muss zugeben, dass unsere BMW bei diesen Wetterbedingungen vor allem von der Elektronik (ESP mit Traktionskontrolle) stark profitieren, weil sie einfach so gut wie fast immer unter Kontrolle bleiben. Am liebsten fahre ich derzeit den 528i mit Handschaltgetriebe.

Beim Explorer ist es so, dass der keine Traktionskontrolle hat, sondern nur auf den Allradantrieb bauen kann. Das bringt ihm Vorteile auf unwegsamen Strecken, beim Zugebetrieb etc.

Aber man hat auch Nachteile: Wenn der Allradantrieb nicht aktiv ist, wird der Explorer zu einer typischen Heckschleuder. Auch der automatisch zuschaltende Allradantrieb nach dem Modellwechsel hilft da nur bedingt, weil der nur zuschaltet, wenn die Räder schon durchdrehen. Da kann man sich in engen Kurven beim Gasgeben schon mal querstellen, wenn man nicht höchst sensibel mit dem Gasfuß umgeht.
Was hat es eigentlich mit dem Getriebe aufsich, lese desöfteren von Getriebeschäden, sind die wirklich so anfällig? Mein E32 hat jetzt 271.000 km drauf, und schaltet butterweich
Es gibt aber auch ZF-Getriebe im BMW, sie schon bei 100.000 km abrauchen ;)

Es ist eine Frage der Einsatzbedigungen und der Wartung. ZF-Getriebe sterben auch irgendwann an Kick-Downs, Kavalierstarts, fehlender Wartung, übermäßiger Steptronic-Nutzung, "Durchreissen" von R auf D im Stand, an der Ampel auf N stellen etc.
Bei ZF-Getrieben kann man aber z.B. problemlos zu ZF nach Dortmund fahren und dort einen Getriebeservice oder eine Überholung machen lassen. Beim Explorer muss man mit dem Getriebeölwechsel schon nach einer guten freien Werkstatt suchen... und Ford-Betriebe winken in der Regel dankend ab.

Um auf Deine Frage einzugehen:
Ich habe den "gefühlten Eindruck", dass die Ford-Getriebe im Explorer mehr leiden als die ZF-Getriebe im 7er, obwohl beide in der gleichen Gewichts- und Leistungsklasse angesiedelt sind.

Der Explorer ist nicht gut auf hohe Autobahntempi ausgelegt, wird oft im Zugbetrieb verwendet, wird gerne mal in der Stadt geheizt und wenn dann auch noch der Getriebeölwechsel geschlampt wird, ist es eben früher oder später vorbei. Getriebeölwechsel alle 45.000 km ist ein unbedingtes Muss (beim ZF-Getriebe reicht z.B. alle 80.000 km).

Ich würde davor nun keine übertriebende Angst haben (es gibt auch viele andere potentiell teure Reparatruren), aber das Getriebe muss beim Kauf absolut perfekt und weich schalten. Dann einen Getriebeölservice durchführen - und gute Fahrt! :)
Omnes viae Schöffengrundam ducunt

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