ich denke nicht, dass die eu uns die optik unsere autos versauen möchte...außerdem: ich finde nicht, dass der explorer ohne frontbügel häßlich ist!!
Man kann sich eingehend mit einer problematik beschäftigen oder einfach platt über politiker schimpfen
bei uns gibt es auch bäume und ich brauche keinen!!!
für einen bügel bekomme ich ein dutzend neue scheinwerfer!
Wenn dann einer mal nen Vorschlag macht, wie es gehen könnte, dann wird drauf rum gehackt.
wer hackt denn hier rum??? Weil bisher keiner die idee mit der liste und den 1000000 unterstützt hat? kannst ja schon mal mit anfangen.
Achja, kleiner beitrag zum nachdenken:
Massive Frontschutzbügel - Gefahr für Fußgänger und Radfahrer Dr.-Ing. Dieter Anselm, Geschäftsführer des Allianz Zentrums für Technik (AZT): "Frontbügel" können für Radfahrer und Fußgänger eine Gefahr darstellen. Sie sind meist aus Stahl gefertigt. Bei einem Unfall erhöht sich das Verletzungsrisiko nicht motorisierter Unfallgegner deshalb drastisch". Dies hätten Untersuchungen der Bundesanstalt für Straßenwesen gezeigt. Allianz Unfallforscher entwickeln besseres Konzept, das auch Reparaturkosten senkt.
Allianz Versicherungs-AG, München
Mehr und mehr gehören Geländewagen zum Alltagsbild auf deutschen Straßen. Allein 1997 wurden rund 65.000 neue Off-Roader in der Bundesrepublik zugelassen (Marktanteil 1,8 Prozent). Hersteller schätzen, dass schon zur Jahrtausendwende knapp 100.000 neue Geländewagen jährlich hinzukommen. Zu diesem Trend der meist bulligen, allradgetriebenen Fahrzeuge gehören auch die so genannten Frontschutzbügel. Rund 62% Prozent der Fahrzeuge in diesem Segment haben solche Bügel. Für andere können diese Designelemente bedrohlich sein.
Frontschutzbügel überhaupt nicht erforderlich
Wird z.B. ein Kind von einem Geländewagen mit massivem Schutzbügel bei 20 km/h getroffen, ist die Kopfbelastung für das Kind so groß, als würde es mit einem Pkw zusammenprallen, der 40 km/h schnell ist. Zusätzlich stellten die Forscher fest: Wären die Frontschutzbügel aus deformierbarem Kunststoff gefertigt, würde die Belastung für Fußgänger wesentlich geringer. Dazu Dr. Dieter Anselm: "In unseren Breiten fahren auch Geländewagen nahezu ausschließlich auf asphaltierten Straßen; Frontschutzbügel, die so genannten Kuhfänger, sind überhaupt nicht erforderlich, es sei denn zur Stärkung des Imponiergehabes einiger Fahrer. Wenn man bedenkt, dass bei uns Seitenrückspiegel umklappbar sein müssen, dass der Mercedes-Stern flexibel auf der Motorhaube angebracht sein muss und der springende Jaguar - das Markenzeichen von Jaguar - in Deutschland gar von der Fronthaube verbannt wurde, dann sollten erst recht Frontschutzbügel aus massivem Stahl der Vergangenheit angehören."
Frontschutzbügel aus Kunststoff
Eine unangenehme Konsequenz für die Halter solcher Automobile ist die Einstufung in eine hohe Typklasse in der Kfz-Haftpflichtversicherung durch die von ihnen beim Unfallgegner hervorgerufenen hohen Schäden. Deshalb fordert das Allianz Zentrum für Technik die Fahrzeughersteller auf, den Schutz von Radfahrern und Fußgängern sowie das Deformationsverhalten der Geländewagen zu verbessern.
Zum Schutz schwacher Verkehrsteilnehmer könnten Frontschutzbügel - wenn überhaupt - aus Kunststoff erheblich beitragen. Diese Bügel lassen sich nachgiebig mit der Karosserie verbinden, indem sie mit Dämpfern am Rahmen befestigt werden. Solche Systeme hätten obendrein den Vorteil, dass kleine Parkrempler nicht zu bleibenden Schäden am eigenen oder an anderen beteiligten Fahrzeugen fuhren müssen.
Hohe Reparaturkosten der Geländewagen
Die Fahrzeugklasse der Off-Roader birgt aber noch weitere Probleme bei Unfällen. Bei AZT-Crashtests stellte sich heraus, dass die gesamten Reparaturkosten an einem repräsentativen Geländewagen mit Leiterrahmen deutlich über denen von Oberklassefahrzeugen liegen. Bei einem Frontalunfall mit 15 km/h Geschwindigkeit belaufen sich die Reparaturkosten bei Oberklassemodellen im Durchschnitt auf 9.500 Mark, beim Off-Roader dieser Konstruktion liegen sie weit darüber.
Dieser krasse Unterschied zwischen "normalen" Pkws und Geländewagen ist konstruktionsbedingt. Dr.-Ing. Anselm: "Die Leiterrahmen von Geländewagen ragen weit nach vorne und sind nicht energieaufnehmend konstruiert. Der Rahmen war schon durch den Unfall bei dieser geringen Geschwindigkeit so stark verzogen, dass er komplett erneuert werden musste." Eine Rahmenreparatur war mit den gebräuchlichen Werkzeugen - Rahmenbank und Richtwinkel - wegen der Ausprägung des Rahmenmaterials nicht möglich.
Es gibt nach den Ergebnissen der AZT-Forscher Alternativen: Kostenintensive Rahmenschäden bei Unfällen bis 15 km/h Geschwindigkeit ließen sich vermeiden, wenn im Front- und Heckbereich vor den starren Längsträgern geschraubt energieverzehrende Crash-Elemente angebracht wären, die über ein abgestimmtes Deformationsverhalten verfügen.
Auch für den Fahrer können Rammschutzbügel an der Front Nachteile bringen. So vertreten ADAC-Experten ADAC die Meinung, dass Frontschutzbügel im Falle eines Unfalls die Airbag-Sensorik negativ beeinflussen können (ADAC-Motorwelt vom Oktober 2000).
Ich möchte den Frontbügel nicht verteufeln, finde einige selber sehr schick. aber ein wenig nachdenken und an andere zu denken kann nicht schaden!!!