Getriebewechsel
Wenn man den Wandler aus "Neugier"
vom Getriebe abzieht, ist es egal wie man ihn wieder in die Verzahnung schiebt oder muß er exakt in der selben Stellung wieder drauf wo er war ?
Gruß Enny
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Falk
Drin sitzen ist klar. Na dann schau ich morgen nochmal rein denn es liegt ja noch unten rum. Drauf schieben läßt er sich ja schon in jeder Stellung zur verzahnten Welle.
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Falk
Getriebewechsel
Hallo hab nach langem suchen noch was gefunden einen Beitrag von einem Pascal, Danke fürs verofentlichen.
Trotzdem meine Frage ist der Xp1 im Motorraum auch so verbaut wie der XP 2 oder muß mann beim XP2 Auf dem Motorblock vor dem Absenken was abbauen.?
1. Das Abdeckblech welches unterhalb des verteilergetriebes ist (über die ganze breite) entfernen (einfach die vier schrauben lösen, 10-er nuss, auf der gegenseite sind muttern, die auf ein blech-plättchen geschweisst sind, sie müssen also nicht irgendwie festgehalten werden, da sie an der wand anstehen und sich somit nicht mitdrehen können)
auf der fahrerseite ist noch ein stecker auf der innenseite der abdeckung draufgeklemmt, diesen noch entfernen bevor man die platte runternimmt.
2. Karton-Abdeckungen in den radkästen entfernen: zum rausreissen der plastik-pfropfen empfielt sich so ein gabel-ähnliches werkezug (kann z.b. aus einer alten gabel hergestellt werden, indem man die beiden mittleren zacken etwas auseinanderbiegt, damit die plastik-pfropfen dann dazwischen passen)
3. mit einem getriebeheber das getriebe hinten am verteilergetriebe stützen und dann die querstrebe, auf der das getriebe befestigt ist, rausschrauben. dabei zuerst die beiden muttern der getriebebefestigung lösen, und dann die drei schrauben (zwei senkrecht und eine wagrecht) auf beiden seiten der strebe (achtung! nicht die befestigung der federstangen lösen! nur den inneren teil der strebe entfernen!) danach evtl mit einem grossen schaubenzieher oder durch sanftes klopfen mit einem hammer die strebe runternehmen (klemmt evtl ein bisschen)
4. die oberen beiden schrauben des gummiblocks der getriebeaufhängung lösen und den block vom getriebe entfernen (evtl. reicht es aus, lediglich die schraube auf der beifahrerseite zu lösen, um die auspuffbefestigung zu lösen (halte ich für einfacher, als den auspuff beim ausbauen noch dort rausziehen zu wollen). ich habs komplett abgeschraubt, weil's beim anschliessenden hantieren mit dem getriebe nur gestört hätte.)
5. kardanwelle vom verteilergetriebe zur vorderachse am verteilergetriebe lösen (vier kleine 8-er 12-kant muttern) und irgendwo auf der seite befestigen (ich hab's mit nem kabelbinder an die federstange auf der faherseite gemacht, damit sie nicht so rumhängt und stört)
6. kardanwelle vom verteilergetriebe nach hinten ebenfalls lösen. hier hats vier grössere (glaubs 12-er 12-kant schrauben) die man lösen muss.
7. Lambda-Sonden an der Down-Pipe (auspuff stück, welches hinter den abgas-kollektoren kommt und die linke mit der rechten seite vor den katalysatoren vereint) ausstecken (ich würde die nur ausstecken, nicht rausschrauben, da das ne heikle sache ist)
8. nun zuerst das auspuff-teil mit den beiden katalysatoren dran entfernen. dazu müssen die zwei schrauben bei der verbindung zum hinteren teil der auspuffanlage gelöst werden (nicht verzweifeln, wenn das sehr rostig ist: die muttern haben ein metallplättchen angeschweisst, welches am auspuff ansteht, man muss also gar nicht erst probieren, die muttern mit einem gabelschlüssel festzuhalten, weil die sowiso grad rund werden (ich hab geflucht, dass ich die jetzt mit der flex abschneiden muss und dann zum glück noch das metallplättchen entdeckt, was es ermöglichte, dass ich die schrauben einfach rausdrehen konnte, 15-er nuss). danach noch die drei schrauben zur downpipe hin lösen und die katalysatoren rausnehmen. wenns etwas klemmt evtl das getriebe ein paar cm absenken, damit man etwas mehr raum hat
9. jetzt kann die downpipe ausgebaut werden. dazu müssen pro seite die zwei schrauben der befestigung zu den abgaskollektoren hin gelöst werden. falls diese völlig fest sitzen, lieber nicht zu stark würgen, denn wenn man den kopf dieser schrauben versaut, hat man ein problem! (oder sehr viel arbeit!). dann lieber mit einem schweissbrenner die endstücke der abgaskrümmer erhitzen bis sie glühig sind, dann lässt sich die schraube problemlos rausdrehen. dabei aber bitte mit schutzblechen die umgebung vor der hitze schützen (auf der beifahrerseite ist zum beispiel das kabel der lambdasonde direkt im heissen bereich, das ging bei mir in flammen auf, aber ich habs zum glück noch rechtzeitig bemerkt und konnte dort noch ein blech hinein legen, damit das nicht mehr vorkahm.. auf der fahrerseite musste ich nicht erhitzen, da kamen die schrauben besser raus)
10. sämtliche steckerchen, die den kabelbaum mit dem getriebe verbinden entfernen. dabei sollten auch die befestigungen des kabels am getriebe gelöst werden, so dass dieses dann auf die seite gelegt werden kann. möglicherweise muss noch die befestigung der überlauf-leitung an der seitenwand des getriebes gelöst werden, weil der kabelbaum unter dem röhrchen durchgeht.. kann ich aber nicht sagen, ob das immer so ist, weil ich ja bereits ein austausch getriebe drin hatte. die kabel am verteilergetriebe nicht vergessen!
11. ölleitungen am getriebe (beifahrerseite) entfernen.
12. den anlasser entfernen. dazu müssen zwei befestigungsschrauben am anlasser gelöst werden. die obere erreicht man mit einer sehr langen verlängerung, einem gelenk, einer kurzen verlängerun und nochmals einem gelenk und dann die nuss von vorne her (verlängerung zwischen der zu- und ableitung des motorölkühlers durchstecken und nach hinten führen). die untere kann einfach mit einem schraubenschlüssel gelöst werden. danach noch von oben her (evtl kurz ne leiter verwenden, um rauf zu kommen) ebenfalls mit einer langen verlängerung und einem gelenk die schraube der befestigung des stromkabels des anlassers lösen (ist kurz hinter dem anlasser montiert und von oben gut zu erreichen, muss entfernt werden, da sich sonst der anlasser nicht problemlos herausziehen lässt). danach den anlasser einfach raus ziehen und irgendwo hin legen oder hängen lassen.
13. durch die anlasser öffnung können nun die befestigungsmuttern, die den wandler mit dem schwungrad verbinden gelöst werden. bei meinem xp waren das vier stück. dazu einfach mit einer 19-er nuss und einer rätsche den motor am pully drehen, bis man eine solche mutter sieht (durch dei öffnung in der der anlasser steckte) und dann wieder mit einer langen verlängerung (aber nur noch einem gelenk) von vorne her lösen. geht ohne probleme). dieses prozedere wiederholen, bis man wieder die erste schraube ohne mutter dran sieht.
14. die befestigungsschrauben mit denen die getriebeglocke am motorblock angeschraubt ist lösen. dazu braucht man manchmal sehr lange verlängerungen und ein gelenk um diese von weit hinten (auf höhe des verteilergetriebes) zu erreichen, dann klappts ohne probleme. zuerst am besten die oberen drei lösen, dann kann man noch das röhrchen für den ölmesstab rausziehen (ist nur reingesteckt. beim zusammenbauen evtl etwas silikon unten dran, damits auch sicher dicht ist)
15. mit einem zweiten getriebeheber das getriebe noch an der ölwanne stützen und dann das getriebe vorsichtig nach hinten rausziehen. dabei mit einem grossen schraubenzieher, wenn sich das getriebe ca 1-2cm weit vom motorblock gelöst hat, den wandler etwas nachschieben, damit der am getriebe stecken bleibt und nicht runterfällt!!!
16. getriebe komplett rausziehen und abesenken und auf ne geeignete werkbank legen, um die nötigen reparaturvorgänge auszuführen. es ist recht schwer, kann aber von zwei personen getragen werden.
17. einbau in umgekehrter reienfolge, beim ansetzen des getriebes darauf achten, dass die flucht zum motor stimmt, und dann durch auf- und ab-bewegungen und seitwärts bewegungen das getriebe zu motorblock ranstossen. dabei sollte eine hilfsperson darauf achten, dass die schrauben des wandlers in die löcher der schwungscheibe passen!
wer sich nicht notiert hat, welche schraube wo an der getriebeglocke war: die beiden kurzen sind die beiden oberen, die beiden längsten schrauben sind die beiden unteren und alle andern sind gleich lang. nicht vergessen, die halterung für die stecker der lambda-sonde und das mess-röhrchen ebenfalls zu verbauben, bevor die schrauben angezogen werden!
so in etwa hab ich das gemacht. ich hoffe, keinen punkt vergessen zu haben, da ich das alles jetzt aus meinem gedächtnis reproduziert habe.
ich hatte für diese arbeit ca. einen tag.
ich habe übrigens zuerst probiert, die beiden auspuffteile zusammen runter zu nehmen, also die downpipe und den katalysator hab ich zusammengeschraubt gelassen. das war blosse zeitverschwendung, denn auch wenn es den anschein machen mag, dass das problemlos klappt: es klemmt immer irgendwo um einen cm. ! ich hab extra noch den öflilter rausgeschraubt, um mehr manövrierraum zu haben, aber auch das hat nichts gebracht. ich würde mir den zirkus ersparen und einfach noch die drei schrauben zwischen drin lösen, dann gehts sicher ohne würgen und zwängeln. zudem lassen sich die schrauben gut lösen, auch wenn sie stark verrostet sind (vorher evtl. etwas mit einer stahlbürste und etwas rostlöser reinigen)
beim zusammenbau habe ich blöderzweise zuerst die kardanwellen montiert, und danach den auspuff, was zur folge hatte, dass ich die downpipe nicht mehr rein brachte. ich musste dann die lambdasonde auf der beifahrerseite lösen, dann hats geklappt. allerdings wäre es schneller gewesen, nochmals die kardanwelle zu lösen, denn beim rausschrauben der lambdasonde hat sich noch die hälfte des gewindes verabschieded, weswegen ich es dann nachschneiden musste und an der sonde selbst mit einer gewindefeile die verkeilten überreste rausschleifen musste. jetzt passt aber wieder alles und ist dicht!
nach dem wiedereinbau sollte der motor kurz gestartet werden und dann der ölstand grob kontrolliert werden. danach den wagen warmfahren und im warmen zustand den ölstand des getriebes noch korrigieren, wie man sich das ja gewohnt ist. ich hab gleich anschliessend einen ölwechsel gemacht und kann daher nicht sagen, wieviel öl verloren gegangen ist. das meiste verlor ich, als ich den wandler vom getriebe abnahm, da leerte so einiges raus
sonst war das ganze ne relativ trockne angelegenheit (beim herunternehmen des getriebes lief noch ein bisschen öl aus der öffnung für den messtab, das sollte man beachten, wenn man es zu zweit irgendwohin stellt, da das ne unangenehme überraschung sein kann
(war zum glück nicht meine seite hehe)
so, ich hoffe nichts vergessen zu haben und warte gespannt auf eure verbesserungsvorschläge
Trotzdem meine Frage ist der Xp1 im Motorraum auch so verbaut wie der XP 2 oder muß mann beim XP2 Auf dem Motorblock vor dem Absenken was abbauen.?
1. Das Abdeckblech welches unterhalb des verteilergetriebes ist (über die ganze breite) entfernen (einfach die vier schrauben lösen, 10-er nuss, auf der gegenseite sind muttern, die auf ein blech-plättchen geschweisst sind, sie müssen also nicht irgendwie festgehalten werden, da sie an der wand anstehen und sich somit nicht mitdrehen können)
auf der fahrerseite ist noch ein stecker auf der innenseite der abdeckung draufgeklemmt, diesen noch entfernen bevor man die platte runternimmt.
2. Karton-Abdeckungen in den radkästen entfernen: zum rausreissen der plastik-pfropfen empfielt sich so ein gabel-ähnliches werkezug (kann z.b. aus einer alten gabel hergestellt werden, indem man die beiden mittleren zacken etwas auseinanderbiegt, damit die plastik-pfropfen dann dazwischen passen)
3. mit einem getriebeheber das getriebe hinten am verteilergetriebe stützen und dann die querstrebe, auf der das getriebe befestigt ist, rausschrauben. dabei zuerst die beiden muttern der getriebebefestigung lösen, und dann die drei schrauben (zwei senkrecht und eine wagrecht) auf beiden seiten der strebe (achtung! nicht die befestigung der federstangen lösen! nur den inneren teil der strebe entfernen!) danach evtl mit einem grossen schaubenzieher oder durch sanftes klopfen mit einem hammer die strebe runternehmen (klemmt evtl ein bisschen)
4. die oberen beiden schrauben des gummiblocks der getriebeaufhängung lösen und den block vom getriebe entfernen (evtl. reicht es aus, lediglich die schraube auf der beifahrerseite zu lösen, um die auspuffbefestigung zu lösen (halte ich für einfacher, als den auspuff beim ausbauen noch dort rausziehen zu wollen). ich habs komplett abgeschraubt, weil's beim anschliessenden hantieren mit dem getriebe nur gestört hätte.)
5. kardanwelle vom verteilergetriebe zur vorderachse am verteilergetriebe lösen (vier kleine 8-er 12-kant muttern) und irgendwo auf der seite befestigen (ich hab's mit nem kabelbinder an die federstange auf der faherseite gemacht, damit sie nicht so rumhängt und stört)
6. kardanwelle vom verteilergetriebe nach hinten ebenfalls lösen. hier hats vier grössere (glaubs 12-er 12-kant schrauben) die man lösen muss.
7. Lambda-Sonden an der Down-Pipe (auspuff stück, welches hinter den abgas-kollektoren kommt und die linke mit der rechten seite vor den katalysatoren vereint) ausstecken (ich würde die nur ausstecken, nicht rausschrauben, da das ne heikle sache ist)
8. nun zuerst das auspuff-teil mit den beiden katalysatoren dran entfernen. dazu müssen die zwei schrauben bei der verbindung zum hinteren teil der auspuffanlage gelöst werden (nicht verzweifeln, wenn das sehr rostig ist: die muttern haben ein metallplättchen angeschweisst, welches am auspuff ansteht, man muss also gar nicht erst probieren, die muttern mit einem gabelschlüssel festzuhalten, weil die sowiso grad rund werden (ich hab geflucht, dass ich die jetzt mit der flex abschneiden muss und dann zum glück noch das metallplättchen entdeckt, was es ermöglichte, dass ich die schrauben einfach rausdrehen konnte, 15-er nuss). danach noch die drei schrauben zur downpipe hin lösen und die katalysatoren rausnehmen. wenns etwas klemmt evtl das getriebe ein paar cm absenken, damit man etwas mehr raum hat
9. jetzt kann die downpipe ausgebaut werden. dazu müssen pro seite die zwei schrauben der befestigung zu den abgaskollektoren hin gelöst werden. falls diese völlig fest sitzen, lieber nicht zu stark würgen, denn wenn man den kopf dieser schrauben versaut, hat man ein problem! (oder sehr viel arbeit!). dann lieber mit einem schweissbrenner die endstücke der abgaskrümmer erhitzen bis sie glühig sind, dann lässt sich die schraube problemlos rausdrehen. dabei aber bitte mit schutzblechen die umgebung vor der hitze schützen (auf der beifahrerseite ist zum beispiel das kabel der lambdasonde direkt im heissen bereich, das ging bei mir in flammen auf, aber ich habs zum glück noch rechtzeitig bemerkt und konnte dort noch ein blech hinein legen, damit das nicht mehr vorkahm.. auf der fahrerseite musste ich nicht erhitzen, da kamen die schrauben besser raus)
10. sämtliche steckerchen, die den kabelbaum mit dem getriebe verbinden entfernen. dabei sollten auch die befestigungen des kabels am getriebe gelöst werden, so dass dieses dann auf die seite gelegt werden kann. möglicherweise muss noch die befestigung der überlauf-leitung an der seitenwand des getriebes gelöst werden, weil der kabelbaum unter dem röhrchen durchgeht.. kann ich aber nicht sagen, ob das immer so ist, weil ich ja bereits ein austausch getriebe drin hatte. die kabel am verteilergetriebe nicht vergessen!
11. ölleitungen am getriebe (beifahrerseite) entfernen.
12. den anlasser entfernen. dazu müssen zwei befestigungsschrauben am anlasser gelöst werden. die obere erreicht man mit einer sehr langen verlängerung, einem gelenk, einer kurzen verlängerun und nochmals einem gelenk und dann die nuss von vorne her (verlängerung zwischen der zu- und ableitung des motorölkühlers durchstecken und nach hinten führen). die untere kann einfach mit einem schraubenschlüssel gelöst werden. danach noch von oben her (evtl kurz ne leiter verwenden, um rauf zu kommen) ebenfalls mit einer langen verlängerung und einem gelenk die schraube der befestigung des stromkabels des anlassers lösen (ist kurz hinter dem anlasser montiert und von oben gut zu erreichen, muss entfernt werden, da sich sonst der anlasser nicht problemlos herausziehen lässt). danach den anlasser einfach raus ziehen und irgendwo hin legen oder hängen lassen.
13. durch die anlasser öffnung können nun die befestigungsmuttern, die den wandler mit dem schwungrad verbinden gelöst werden. bei meinem xp waren das vier stück. dazu einfach mit einer 19-er nuss und einer rätsche den motor am pully drehen, bis man eine solche mutter sieht (durch dei öffnung in der der anlasser steckte) und dann wieder mit einer langen verlängerung (aber nur noch einem gelenk) von vorne her lösen. geht ohne probleme). dieses prozedere wiederholen, bis man wieder die erste schraube ohne mutter dran sieht.
14. die befestigungsschrauben mit denen die getriebeglocke am motorblock angeschraubt ist lösen. dazu braucht man manchmal sehr lange verlängerungen und ein gelenk um diese von weit hinten (auf höhe des verteilergetriebes) zu erreichen, dann klappts ohne probleme. zuerst am besten die oberen drei lösen, dann kann man noch das röhrchen für den ölmesstab rausziehen (ist nur reingesteckt. beim zusammenbauen evtl etwas silikon unten dran, damits auch sicher dicht ist)
15. mit einem zweiten getriebeheber das getriebe noch an der ölwanne stützen und dann das getriebe vorsichtig nach hinten rausziehen. dabei mit einem grossen schraubenzieher, wenn sich das getriebe ca 1-2cm weit vom motorblock gelöst hat, den wandler etwas nachschieben, damit der am getriebe stecken bleibt und nicht runterfällt!!!
16. getriebe komplett rausziehen und abesenken und auf ne geeignete werkbank legen, um die nötigen reparaturvorgänge auszuführen. es ist recht schwer, kann aber von zwei personen getragen werden.
17. einbau in umgekehrter reienfolge, beim ansetzen des getriebes darauf achten, dass die flucht zum motor stimmt, und dann durch auf- und ab-bewegungen und seitwärts bewegungen das getriebe zu motorblock ranstossen. dabei sollte eine hilfsperson darauf achten, dass die schrauben des wandlers in die löcher der schwungscheibe passen!
wer sich nicht notiert hat, welche schraube wo an der getriebeglocke war: die beiden kurzen sind die beiden oberen, die beiden längsten schrauben sind die beiden unteren und alle andern sind gleich lang. nicht vergessen, die halterung für die stecker der lambda-sonde und das mess-röhrchen ebenfalls zu verbauben, bevor die schrauben angezogen werden!
so in etwa hab ich das gemacht. ich hoffe, keinen punkt vergessen zu haben, da ich das alles jetzt aus meinem gedächtnis reproduziert habe.
ich hatte für diese arbeit ca. einen tag.
ich habe übrigens zuerst probiert, die beiden auspuffteile zusammen runter zu nehmen, also die downpipe und den katalysator hab ich zusammengeschraubt gelassen. das war blosse zeitverschwendung, denn auch wenn es den anschein machen mag, dass das problemlos klappt: es klemmt immer irgendwo um einen cm. ! ich hab extra noch den öflilter rausgeschraubt, um mehr manövrierraum zu haben, aber auch das hat nichts gebracht. ich würde mir den zirkus ersparen und einfach noch die drei schrauben zwischen drin lösen, dann gehts sicher ohne würgen und zwängeln. zudem lassen sich die schrauben gut lösen, auch wenn sie stark verrostet sind (vorher evtl. etwas mit einer stahlbürste und etwas rostlöser reinigen)
beim zusammenbau habe ich blöderzweise zuerst die kardanwellen montiert, und danach den auspuff, was zur folge hatte, dass ich die downpipe nicht mehr rein brachte. ich musste dann die lambdasonde auf der beifahrerseite lösen, dann hats geklappt. allerdings wäre es schneller gewesen, nochmals die kardanwelle zu lösen, denn beim rausschrauben der lambdasonde hat sich noch die hälfte des gewindes verabschieded, weswegen ich es dann nachschneiden musste und an der sonde selbst mit einer gewindefeile die verkeilten überreste rausschleifen musste. jetzt passt aber wieder alles und ist dicht!
nach dem wiedereinbau sollte der motor kurz gestartet werden und dann der ölstand grob kontrolliert werden. danach den wagen warmfahren und im warmen zustand den ölstand des getriebes noch korrigieren, wie man sich das ja gewohnt ist. ich hab gleich anschliessend einen ölwechsel gemacht und kann daher nicht sagen, wieviel öl verloren gegangen ist. das meiste verlor ich, als ich den wandler vom getriebe abnahm, da leerte so einiges raus
so, ich hoffe nichts vergessen zu haben und warte gespannt auf eure verbesserungsvorschläge
Stefan Grüßt den Rest der Welt
Fürchtet euch nicht vorm XP fürchtet euch vor dem Stillstand !
EX XP `97 SOHC
XP 2001 XLS
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Falk
Im Normalfall (ich sage mal z.B. ohne Gasanlage) sind alle Verbindungen lang genug um den Motor leicht anzustellen.muß mann beim XP2 Auf dem Motorblock vor dem Absenken was abbauen.?
Das einzigste, was mir einfällt, wäre das Masseband Motor/Feuerwand was ich beobachten würde.
Ach so, Verlängerungen satt sind angebracht beim lösen der oberen Wandlerglockenschrauben und des Hosenrohres
Hier am Explorer I:
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Getriebewechsel
Ist ja gut ich habs ja drausen.
dank der verlängerung mußte nur erst das vg weg um was sehen zu können beim XP 2 ist nicht so Viel platz wie beim xp 1.
bitte schaut euch mein neuesproblem an unter Falsches Getriebe.
Hoffe auf Tipps hab den kabelbaum gewechselt der Grüne kontakt misst meines erachten die Öltemp oder ist jedenfalls am neuen getriebe nicht vorhanden brauch aber den kabelbaum vom alten wegen dem VG.
Gruß Stefan
dank der verlängerung mußte nur erst das vg weg um was sehen zu können beim XP 2 ist nicht so Viel platz wie beim xp 1.
bitte schaut euch mein neuesproblem an unter Falsches Getriebe.
Hoffe auf Tipps hab den kabelbaum gewechselt der Grüne kontakt misst meines erachten die Öltemp oder ist jedenfalls am neuen getriebe nicht vorhanden brauch aber den kabelbaum vom alten wegen dem VG.
Gruß Stefan
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Fürchtet euch nicht vorm XP fürchtet euch vor dem Stillstand !
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Und welches ATF für das A4LD nachfüllen ? Dexron IID oder III ? Falk was hattest du in dem weißen drin ? Das sieht noch gut aus und werde ich wohl weiter nehmen. 
Gruß Enny
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technikfreak
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- Registriert: 24.07.2005 20:15
- Wohnort: mal da, mal dort
Vor dem Ausbauen der Kardanwellen, würde ich die Position markieren, um sie danach genauso wieder einbauen zu können.
Beim ausgebauten Getriebe wo das Öl nicht vorher abgelassen oder abgesaugt wurde, darf das Getriebe nicht umgedreht werden, sonst rinnt das verunreinigte Öl in das Getriebe und die Steuereinheit.
Als Öl würde ich für das A4DL, Castrol TQ-D od. gleichwertiges verwenden. Wenn ich aber ein neues Getriebe einbaue, das ab Werk schon gefüllt und mit Wandler ausgeliefert wird, dann würde ich zu nachfüllen, das original Fordöl verwenden und nicht mit einer anderen Marke mischen.
Beim ausgebauten Getriebe wo das Öl nicht vorher abgelassen oder abgesaugt wurde, darf das Getriebe nicht umgedreht werden, sonst rinnt das verunreinigte Öl in das Getriebe und die Steuereinheit.
Als Öl würde ich für das A4DL, Castrol TQ-D od. gleichwertiges verwenden. Wenn ich aber ein neues Getriebe einbaue, das ab Werk schon gefüllt und mit Wandler ausgeliefert wird, dann würde ich zu nachfüllen, das original Fordöl verwenden und nicht mit einer anderen Marke mischen.
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Explorer I 4x4 - EZ. 1995 - Automatikgetriebe - "Haslbeck Edition"
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genau also doch die Dexron IID Sorte. 
Gruß Enny
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Falk
@Enny
Nee, muss nicht unbedingt anderes Öl sein.
Das was da drin war, ist feinstes nagelneues original Ford-Getriebeöl.
Und hat nur ein paar dutzend 100km drauf.
Ich würde es gefiltert wieder reinkippen und mir bei Ford noch 1-2 Dosen zum nachkippen besorgen.
Sonst wäre eine komplette Spülung notwendig.
Nee, muss nicht unbedingt anderes Öl sein.
Das was da drin war, ist feinstes nagelneues original Ford-Getriebeöl.
Und hat nur ein paar dutzend 100km drauf.
Ich würde es gefiltert wieder reinkippen und mir bei Ford noch 1-2 Dosen zum nachkippen besorgen.
Sonst wäre eine komplette Spülung notwendig.
So, das Getriebe ist gewechselt. War gar nicht so schwer. Es war zwar das erste mal aber ich würde es immer wieder tun. Die Neuanschaffung des Getriebeheber´s für unsere Do-it-yourself Werkstatt hat sich gelohnt. Die schwierige Aktion kommt aber noch, die Generalreparatur des defekten A4LD´s.
aber das wird schon. 
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Gruß Enny
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Falk