Bremsbänder am Automatikgetriebe nachstellen
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Falk
Bremsbänder am Automatikgetriebe nachstellen
Das A4LD besitzt drei Bremsbänder, von denen zwei mittels Stellschraube eingestellt werden.
Die Stellschrauben sind am Getriebe auf der Fahrerseite angeordnet. Sie sind als 8mm Vierkant ausgebildet und mit einer Mutter gekontert.
Normalerweise bleiben die Stellschrauben beim Ford Explorer ein Getriebeleben lang unangetastet. Im PKW-Bereich mit A4LD-Getrieben ist es allerdings bei einigen Modellen Bestandteil der Durchsicht die Bremsbäder ein- bzw. nachzustellen.
Mein A4LDE (so bezeichnet ab MJ 95’) hat knapp 180000 km runter und hat schon einige leichte Ausfallerscheinungen gehabt. Wie durchrutschende Kupplungen bei kalten Öl oder sehr hartem lösen des Overdrives im heißen Betriebszustand. Alles noch sehr selten und z.T. im schweren Anhängerbetrieb. Trotzdem Anzeichen für ein nahendes Ende.
Eine komplette Getriebeölspülung habe ich letztens schon gemacht.
Durch das leichte nachziehen der Bremsbänder will ich versuchen, diese schneller Kraftschlüssig werden zu lassen und damit Reibung und dem Verschleiß etwas entgegen zu wirken.
Die Stellschrauben sind am Getriebe auf der Fahrerseite angeordnet. Sie sind als 8mm Vierkant ausgebildet und mit einer Mutter gekontert.
Die vordere (von der Wandlerglocke aus) ist für das Overdrive-Bremsband zuständig und die hintere für das 2.-Gang-Bremsband.
Um beim Explorer II A4LDE besser heranzukommen, wird der Schaltzug ausgehängt, die elektrische Verbindung getrennt und u.U. der Wählhebelpositionssensor gelöst. Bei diesen nur die beiden Schrauben herausdrehen damit man ihn etwas bewegen kann und für das Werkzeug etwas mehr Platz ist.
Beim Explorer I A4LDe (MJ 90’ – 94’) ist in jedem Fall mehr Platz für diese arbeiten vorhanden.
Die Stellschrauben sind am Getriebe auf der Fahrerseite angeordnet. Sie sind als 8mm Vierkant ausgebildet und mit einer Mutter gekontert.
Normalerweise bleiben die Stellschrauben beim Ford Explorer ein Getriebeleben lang unangetastet. Im PKW-Bereich mit A4LD-Getrieben ist es allerdings bei einigen Modellen Bestandteil der Durchsicht die Bremsbäder ein- bzw. nachzustellen.
Mein A4LDE (so bezeichnet ab MJ 95’) hat knapp 180000 km runter und hat schon einige leichte Ausfallerscheinungen gehabt. Wie durchrutschende Kupplungen bei kalten Öl oder sehr hartem lösen des Overdrives im heißen Betriebszustand. Alles noch sehr selten und z.T. im schweren Anhängerbetrieb. Trotzdem Anzeichen für ein nahendes Ende.
Eine komplette Getriebeölspülung habe ich letztens schon gemacht.
Durch das leichte nachziehen der Bremsbänder will ich versuchen, diese schneller Kraftschlüssig werden zu lassen und damit Reibung und dem Verschleiß etwas entgegen zu wirken.
Die Stellschrauben sind am Getriebe auf der Fahrerseite angeordnet. Sie sind als 8mm Vierkant ausgebildet und mit einer Mutter gekontert.
Die vordere (von der Wandlerglocke aus) ist für das Overdrive-Bremsband zuständig und die hintere für das 2.-Gang-Bremsband.
Um beim Explorer II A4LDE besser heranzukommen, wird der Schaltzug ausgehängt, die elektrische Verbindung getrennt und u.U. der Wählhebelpositionssensor gelöst. Bei diesen nur die beiden Schrauben herausdrehen damit man ihn etwas bewegen kann und für das Werkzeug etwas mehr Platz ist.
Beim Explorer I A4LDe (MJ 90’ – 94’) ist in jedem Fall mehr Platz für diese arbeiten vorhanden.
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Falk
Nachdem ich die Einstellschrauben und Kontermutter etwas mit Kriechöl behandelt habe, wurde mit einem Stück Kreide die derzeitige Position der Einstellschrauben markiert.
Mit einem 19er Schlüssel wird anschließend die Kontermutter gelöst. Dabei sollte aber die Einstellschraube möglichst in der Stellung bleiben. Diese am besten mit einem 8er Schlüssel festhalten.
Das ist wichtig, da sonst die Druckplatte für das Bremsband im Inneren des Getriebes nach unten in das Getriebe fällt = Hauptgewinn !
Mit einem 19er Schlüssel wird anschließend die Kontermutter gelöst. Dabei sollte aber die Einstellschraube möglichst in der Stellung bleiben. Diese am besten mit einem 8er Schlüssel festhalten.
Das ist wichtig, da sonst die Druckplatte für das Bremsband im Inneren des Getriebes nach unten in das Getriebe fällt = Hauptgewinn !
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Falk
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Falk
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Falk
Jetzt wird die Einstellschraube genau zwei Umdrehungen wieder heraus gedreht.
Das Überraschende war, dass sich danach die Einstellschrauben wieder genau in der Ausgangsstellung befanden. Das bedeutet, dass es an den Bremsbändern eigentlich keinen messbaren Verschleiß gibt.
Ich habe dann die Schrauben eine ca. 1/6 bis 1/5 Umdrehung wieder eingedreht. Die Bremsbänder also minimal nachgestellt.
Anschließend wird dann die Kontermutter wieder festgeschraubt. Wobei penibel darauf geachtet wird, dass sich die Einstellschrauben nicht wieder verdrehen.
Das Überraschende war, dass sich danach die Einstellschrauben wieder genau in der Ausgangsstellung befanden. Das bedeutet, dass es an den Bremsbändern eigentlich keinen messbaren Verschleiß gibt.
Ich habe dann die Schrauben eine ca. 1/6 bis 1/5 Umdrehung wieder eingedreht. Die Bremsbänder also minimal nachgestellt.
Anschließend wird dann die Kontermutter wieder festgeschraubt. Wobei penibel darauf geachtet wird, dass sich die Einstellschrauben nicht wieder verdrehen.
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Falk
Das war es auch schon fast.
Der Wählhebelpositionssensor wird in der gleichen Einbaulage wieder verschraubt, der Stecker angesteckt und der Schaltseilzug eingeklipst.
Eine etwas längere Probefahrt machte keinerlei Probleme. Ob im kalten oder heißem Zustand, beim cruisen oder unter Vollgas. Das Getriebe tat das was es sollte.
Ein Trailertest steht wohl in den nächsten Tagen an.
Einzig einen (un)gesunden Burnout habe ich nicht mehr hinbekommen. Noch nicht einmal auf Schotter. Habe es dann aber auch nicht mit Gewalt erzwingen wollen.
Ist aber doch ein Zeichen, dass das Getriebe nicht mehr ganz so fit ist.
Na, ich bin ja gespannt wie viele Kilometer wir zusammen noch abspulen werden.
Sorry für die teilweise etwas unscharfen Fotos.
Die Kamera hatte wohl ihren schlechten Tag
Der Wählhebelpositionssensor wird in der gleichen Einbaulage wieder verschraubt, der Stecker angesteckt und der Schaltseilzug eingeklipst.
Eine etwas längere Probefahrt machte keinerlei Probleme. Ob im kalten oder heißem Zustand, beim cruisen oder unter Vollgas. Das Getriebe tat das was es sollte.
Ein Trailertest steht wohl in den nächsten Tagen an.
Einzig einen (un)gesunden Burnout habe ich nicht mehr hinbekommen. Noch nicht einmal auf Schotter. Habe es dann aber auch nicht mit Gewalt erzwingen wollen.
Ist aber doch ein Zeichen, dass das Getriebe nicht mehr ganz so fit ist.
Na, ich bin ja gespannt wie viele Kilometer wir zusammen noch abspulen werden.
Sorry für die teilweise etwas unscharfen Fotos.
Die Kamera hatte wohl ihren schlechten Tag
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Falk
Nun, vereinfacht gesagt, sind Bremsbänder dafür verantwortlich vorgegebene Übersetzungsverhältnisse oder gar die Drehrichtung der Getriebe-Abtriebswelle zu bestimmen.
Das alles mittels der genialen Planetengetriebe, die im Inneren des Getriebes angeordnet sind.
So ein Planetengetriebe besteht praktisch aus drei Teilen. Den inneren Sonnen(zahn)rad, den drei darum angeordneten Planeten(zahn)rädern und den außen befindlichen Hohlrad.
Je nachdem welcher von den drei Bauteilen sich dreht bzw. welches zwangsweise festgehalten wird, ändert sich die Übersetzung/das Drehmoment und die Drehrichtung der Abtriebswelle.
Das Bremsband ist außen um das Hohlrad angeordnet.
Es wird mit Öldruck mittels eines Servokolbens bei Bedarf zusammen gedrückt. Das Hohlrad (beim hinteren Planetengetriebe die Bremstrommel inkl. Hohlrad) wird festgehalten, so dass sich nur noch Sonnen- und Planetenräder drehen können.
Im Inneren der Servokolben sind Federn, die bei nachlassenden Öldruck das Bremsband wieder lösen und somit das Hohlrad wieder freigeben.
Und genau gegenüber dieser Servokolben ist die Stellschraube angeordnet, mit der man die Vorspannung - wie oben beschrieben - einstellen kann.
http://de.wikipedia.org/wiki/Planetenradgetriebe
noch mal Planetengetriebe
In Ennys Getriebesoap sieht man auch schön die einzelnen Teile.
Ich habe gerade mal nachgeschaut. Bis auf den 3.ten Gang ist immer irgendein Bremsband beim A4LDe im Eingriff.
Die Dinger haben also ständig was zu tun .....
Das alles mittels der genialen Planetengetriebe, die im Inneren des Getriebes angeordnet sind.
So ein Planetengetriebe besteht praktisch aus drei Teilen. Den inneren Sonnen(zahn)rad, den drei darum angeordneten Planeten(zahn)rädern und den außen befindlichen Hohlrad.
Je nachdem welcher von den drei Bauteilen sich dreht bzw. welches zwangsweise festgehalten wird, ändert sich die Übersetzung/das Drehmoment und die Drehrichtung der Abtriebswelle.
Das Bremsband ist außen um das Hohlrad angeordnet.
Es wird mit Öldruck mittels eines Servokolbens bei Bedarf zusammen gedrückt. Das Hohlrad (beim hinteren Planetengetriebe die Bremstrommel inkl. Hohlrad) wird festgehalten, so dass sich nur noch Sonnen- und Planetenräder drehen können.
Im Inneren der Servokolben sind Federn, die bei nachlassenden Öldruck das Bremsband wieder lösen und somit das Hohlrad wieder freigeben.
Und genau gegenüber dieser Servokolben ist die Stellschraube angeordnet, mit der man die Vorspannung - wie oben beschrieben - einstellen kann.
http://de.wikipedia.org/wiki/Planetenradgetriebe
noch mal Planetengetriebe
In Ennys Getriebesoap sieht man auch schön die einzelnen Teile.
Ich habe gerade mal nachgeschaut. Bis auf den 3.ten Gang ist immer irgendein Bremsband beim A4LDe im Eingriff.
Die Dinger haben also ständig was zu tun .....
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Falk
... und das ihr immer schön regelmäßig ein Backup von dem immer dicker werdenden Buch hier macht. 
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Gruß Enny
Meine Foto´s

Explorer 93´ - Gelände Modifizierung
Explorer Sport 92´ - Rallye Projekt
Escort Express 91´ 1,8D - Salatöl Umbau Projekt
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Explorer 93´ - Gelände Modifizierung
Explorer Sport 92´ - Rallye Projekt
Escort Express 91´ 1,8D - Salatöl Umbau Projekt