Drehstäbe an der Vorderachse

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schreiner-reiner
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Drehstäbe an der Vorderachse

Beitrag von schreiner-reiner »

Hi,
ich war diese Woche mal wieder bei meinem Fordhändler und wollte unter anderem die Drehstangen heruntergedreht haben. Es hieß, es sei alles in Ordnung :D . Leider habe ich wieder nicht bekommen, was ich wollte :sad: :sad: :sad: . Habe die Schnauze voll. Kann mir jemand beschreiben, wo ich im Forum die Beschreibung zum Drehstangen zurückdrehen finde oder wie das mit der Niveauregulierung (im Forum irgendwo beschrieben, habs aber nicht gefunden) funktioniert. Vielleicht ist ein XP-Schrauber in der Nähe von Augsburg, der mir weiterhelfen kann. Ich habe schon mehrere Fachleute darauf angesprochen, aber keiner hat Bock mir weiter zuhelfen.

Vielen Dank schreiner-reiner
Falk

Beitrag von Falk »

Hallo Reiner

Der Ford-Meister darf dass ja auch normalerweise gar nicht. Er hat da seine Vorgaben, wie das Fahrzeug werksmäßig auf der Strasse zu stehen hat, und wird einen Teufel tun davon abzuweichen.
Du kullerst dich in der nächsten Kurve übers Dach ab :? und er hat dann möglicherweise die Mütze auf :(

Wenn, dann musst du das schon selber machen, und alle Folgen davon auch selber tragen.

Aber so wild ist das im Endeffekt auch nicht. :)

Habe da mal ein paar Fotos auf meiner Festplatte gefunden.
Da siehst du die hintere Drehstabbefestigung am Rahmen.
Nur zum verstellen brauchst du die Blechabdeckung allerdings nicht abschrauben.
Dort findest du dann auch die Schraube mit SW13, die dann hinein- oder herausgedreht werden muss.
Um das hinein- oder herausdrehen zu erleichtern, sollte das Fahrzeug vorne aufgebockt sein, so dass die Räder in der Luft hängen. Dann ist der Drehstab weitesgehend entspannt.
Vor dem ein- oder ausdrehen bitte mal die Originallänge der Schraube messen. Und zwar den Teil der heraussteht.
Nur um später die Werksmäßig eingestellte Höhe eventuell wieder einstell zu können.
Wichtig noch: anschließend die Scheinwerfereinstellung prüfen und ggf. nachregulieren lassen.
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Falk

Beitrag von Falk »

Noch was:
Schraube hineindrehen = höherlegen = straffere/härtere Feder. Wird im Extremfall zum "Zigarettenkippensuchgerät" 8)

Schraube herausdrehe = tieferlegen = noch softere Federung. Könnte ab und an bei Beifahrern zum suchen nach der Ko..tüte führen :shock:
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iomaju
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Beitrag von iomaju »

Hallo,
kann mir jemand mal ein Bild schicken wo die zu verstellende Schraube sich befindet? Wär sehr net. Danke und Gruß
IoMaju
-----------------------------------------
mannmann. erst lesen dann schreiben. sorry... :wink:
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Der Frank
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Beitrag von Der Frank »

Falk hat doch schon so schöne Bilder eingestellt. Wenn Du Dich seitlich neben Deinen XP legst, in etwa Höhe B-Säule (also hinter der Fronttüren) dann findest du die Fotos real auch an deinem XP 8)

Gruß Frank
Nicht nur aus Neugierde hier, aber doch der Hauptgrund ;-)
oldi007

Beitrag von oldi007 »

Ähm jetzt nun nochmal ne frage wieviel muß ich ca reindrehn um 2-3cm höher zu kommen,gibt es da schon erfahrungwerte?
Falk

Beitrag von Falk »

oldi007 hat geschrieben:Ähm jetzt nun nochmal ne frage wieviel muß ich ca reindrehn um 2-3cm höher zu kommen,gibt es da schon erfahrungwerte?
Das ist ganz individuell.
Je nach dem, wie die Grundeinstellung des Fahrzeugs und wie die derzeitige Vorspannung der Drehstäbe ist.

Aber für 2-3 cm kannst du sicher die Schrauben schon fast ganz reindrehen.
Plus 4 cm ist bei guten Drehstäben schon fast das Maximum an zusätzlicher Höhe.
oldi007

Beitrag von oldi007 »

Danke dir, ich möchte nur anpassen an den Neuen Schäkel,der steht mir zu Keilform das gefällt mir nicht :( :oops:
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Rommelino
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Beitrag von Rommelino »

@Andy
Also ich habe meine Drehstaebe runter drehen muessen nachdem ich die neuen Schaekel eingebaut habe aber wie schon von Falk beschrieben das ist individuell.

Bei mir waen es 6 Undrehungen runter waren genau 2,5cm, oder unterkante Verbreiterung bis zum Boden habe ich jetzt 87cm.

Nicht vergessen die Schrauben vorher mit WD40 oder so einzuspruehen
Gruss Olaf

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oldi007

Beitrag von oldi007 »

@Rommelino

hm ok bei mir ist der hintern hochgekommen nach einbau der schäkel also steht er jetzt in Keilform da muß ich hochdrehn na werde am we mein bestes mal geben und berichten :oops:

grüße Andy
oldi007

Beitrag von oldi007 »

So die schrauben ordentlich mit wd 40 behandelt Wagenheber auf einer seite den wagen hochgebockt schraube kaum zu drehen sehr schwergängig habe Aktion abgebrochen,bevor ich noch die Schraube abreiße :(

Denke geht nur leichter wenn die andere seite auch frei hängt oder?
Dann muß ich mir doch noch Böcke besorgen :(
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Rommelino
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Beitrag von Rommelino »

Andy,
besorg dir doch einen Rangierwagenheber. Den bekommt man doch in jedem Baumarkt für ein paar EURO. Das macht die Sache extrem einfacher.

Wenn sich die Schrauben nicht bewegen lassen dreh sie erst mal raus, aber immer schön mitzählen.

Ich habe mit SAM am Sonntag meine Niveau neu eingestellt, jetzt muss ich an die Drehstäbe auch noch mal ran. Meine lassen sich prima drehen. Ich hatte aber auch beim Schaekel ausbauen keine Probleme da diese mit Fett eingesetzt wurden.
Gruss Olaf

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oldi007

Beitrag von oldi007 »

Habe doch einen 3,5t Rangierwagenheber genommen kann damit aber nur eine Seit Hochheben deswegen ist es wAHRSCHEINLICH VERSPANNT UND DIE sCHRAUBEN GEHN sCHWER...
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Rommelino
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Beitrag von Rommelino »

Dann bist DU ja voll im Vorteil. Ich habe einen 2,5T Heber und alles klappte prima. Tut mir leid.
Gruss Olaf

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dewib
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Beitrag von dewib »

oldi007 hat geschrieben:Habe doch einen 3,5t Rangierwagenheber genommen kann damit aber nur eine Seit Hochheben
Wieso setzt du ihn nicht von vorne mittig an, um die ganze Front anzuheben? Ein 3,5to Heber dürfte ja nicht so ein kurzes Baumarkt-Teil sein, sondern eine vernünftige Länge haben um von vorne unter's Auto zu kommen, oder?
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